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Liebe Mitchristen in unseren Gemeinden!     

Alles bleibt – anders als zuvor!

Wieder einmal sind wir auf dem Weg nach Ostern, dem großen Finale unseres Lebens und Glaubens, wo alles, was bleibt, verwandelt wird. Warum nur sehnen wir uns danach, dass wenigstens das, was uns wichtig ist, bleiben möge, wie es jetzt ist? Es führt kein Weg daran vorbei: nichts kann bleiben, wie es ist!

Das gehört zum Leben. Und Leben ist Entwicklung, also ständige Veränderung und Wandlung. So müssen wir durch die notwendige Bildung unseren Horizont erweitern, wenn wir uns in dieser Welt zurechtfinden wollen. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken – das hält das Leben spannend.

Doch Veränderung – auch im Sinne von Horizonterweiterung – genügt nicht. Es braucht darüber hinaus die Wandlung. Sie greift viel tiefer und geschieht in der Seele. Wir können sie nicht aktiv herbei führen, wir müssen sie geschehen lassenim Glauben. Denn Motor aller Wandlung ist der Hl. Geist. Und seine Wandlungskräfte begleiten unser ganzes Leben.

Wo die Geschichte unseres Lebens beginnt, entsteht auch in uns ein Bild von Gott, das zunächst geprägt ist von totaler Geborgenheit und Liebe. „Gott ist Liebe“, heißt es im ersten Johannesbrief. Durch die Geburt wird dieses Bild radikal erschüttert durch  ein Ausgeliefertsein – ausgeliefert den Unbilden dieser Welt und des irdischen Lebens. Alle Geborgenheit und Liebe müssen wir von jetzt an von außen durch die Eltern neu erfahren.

Gott ist denselben Weg gegangen. ER sandte uns seinen Sohn in Jesus von Nazaret. Durch ihn wurde unser Bild von Gott neu geprägt. Gott wurde in ihm Mensch, einer von uns. Das heißt auch: Wir alle können diesen Gott in unserem Leben widerspiegeln – überall da, wo wir Geborgenheit schenken und Liebe geben. Wo die Geschichte dann scheinbar ein Ende fand (am Kreuz), wurde unser Bild von Jesus gewandelt.

Denn ER hielt nicht daran fest, Gott zu sein. ER ging mit durch alles Dunkel dieser Welt, das verursacht wird durch unser Versagen. ER ging bis in den Tod – einsam und verlassen, tauchte ER ein in das äußerste Dunkel. Selbst die Sonne verfinsterte sich, wie es in den Evangelien heißt.

Doch wider alle Befürchtung war die Geschichte unseres Lebens nicht zu Ende. Denn Gott ist ein Gott des Lebens und nicht des Todes. Diese Erfahrung der Jünger wandelte unser Bild von Jesus, der ja der Christus = der (mit Hl. Geist) Gesalbte Gottes ist. Seit dem sprechen wir von Jesus Christus.

ER blieb nicht im Tod, weil die Liebe und damit Gott größer ist als aller Tod dieser Welt. Gottes Liebe schenkt uns das Leben neu. Wenn wir uns von dieser Erfahrung der Jünger auch heute noch berühren lassen, da wird unser Bild von uns selbst verwandelt.  

Denn in der Verbindung mit IHM, im Glauben an IHN wird unser Leben von IHM durchdrungen. Und wir sind auch in aller Einsamkeit und/oder Verlassenheit, in allem Dunkel, das uns bedrücken kann, in IHM geborgen. Dank Jesu Leben, Sterben und Auferstehen wissen wir: Es gibt ihn, den Hoffnungsschimmer tief in unserer Seele, der uns den Weg ins Leben weist, das kein Tod dieser Welt zerstören kann.

Diesen Hoffnungsschimmer gilt es zu nähren durch unseren gelebten Glauben und in jedem Mahl, das wir mit Jesus feiern, im Gottesdienst zu stärken. Auf diesem Hintergrund schauen wir nun auf das Titelbild dieses Pfarrbriefes. Der Künstler Manfred Hartmann hat es überschrieben mit „Leuchtendes Kreuz“.

Das Kreuz beherrscht das Bild als sei das Leben nur ein Kreuz. Doch täuschen wir uns nicht. Von oben kommt gleich einem Wasserfall die große Helle wohl des Osterlichts. Schon wirkt das Grau des Alltags nicht mehr trist allein; es bleibt als Hintergrund, ein schwacher Schein. Das Licht von oben dringt in des Kreuzes Mitte, wo neu das Kreuz entgegen leuchtet – doch jetzt wie eine Glut, vielleicht der Liebe, wie sie Jesus konsequent gelebt. Die Glut durchbricht das kräftige Rot, das wie ein Hemd ans Kreuz geheftet, sich wehrt gegen allen Tod. Vergebens – es ist das letzte Hemd, ganz ohne Taschen, und ausgefranst schon, kaum zu erkennen die Arme, vom Tod verschlungen – es ist aus; doch ist’s vergebens?

Das Kreuz – nur in seiner Mitte abgebildet, wo unbarmherzig irdische Gewalt mit Macht gegen den Lebensstrom von oben  kracht. Wo Macht und Gewalt auf Liebe und Vergebung prallt, da ist es aus, da triumphiert das Dunkel, welches von rechts ins Zentrum drängt, verschlingen will des Lebens Saft, das Blut. Das Leben gefangen, geschunden bis aufs Blut, schutzlos preis gegeben der Macht der Gier, dem   Spott der Welt.

Die Glut der Liebe, sie brennt im Kreuzungspunkt und leuchtet, verwandelt das geschund’ne und gefang’ne Leben. Es steigt empor hinauf ins helle Licht, fast scheint es, dass der Balken bricht. Der Arm der Macht hat ausgedient, hält nicht länger Stand dem hellen Licht. Die Glut der Liebe wandelt alles Leben, verzehrt, wer oder was sich dagegen wehrt. Am Ende scheint’s wird alles Licht, weil dann vereint mit dem, der zu uns spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

Darum ist alles Kreuz niemals vergebens, solang die Glut der Liebe uns erfüllt. Das Kreuz als Feuermantel auch der Liebe vernichtet nicht, verwandelt nurbefreit Uns erschließt sich die verwandelnde Kraft des Kreuzes Christi. Glaube braucht Herzblut, eben eine tiefe Liebe zu den Menschen, die mit uns auf dem Weg sind. Wir werden ihnen begegnen, die ohnmächtig die Gewalt und Macht  von Krankheit und Leid ertragen müssen; auch jenen, die in ihrem Leid den Glauben zu verlieren drohen. Ihnen gilt es zu zeigen: Du bist nicht vergessen, nicht allein, denn ich gehe mit dir, begleite dich auf deinem schweren Weg. 

Dann leuchtet auch ihnen ein Licht auf. Ostern beginnt sein Licht über sie zu werfen; vielleicht erst ganz sanft und fast unmerklich, aber unaufhaltsam bis es einst auch für jene am Rande und am Boden aufstrahlt und sie verwandelt ins neue Leben hinein.

Dass Sie das in Ihren Begegnungen und Beziehungen immer wieder erleben dürfen, wünsche ich Ihnen im Namen des ganzen Seelsorgeteams. Ihnen allen ein frohes, lichterfülltes und gesegnetes Osterfest 2020! Mögen Sie immer wieder Erfahrungen der Auferstehung schon hier im Leben erfahren, die Sie aufrichten und allen Hoffnungsschimmer nie verlieren lassen. Nochmals gesegnete Kartage und Ostern!

Bernhard Albert, Pfarrer                     

Petra Bigge  und  Franziska Büdel,  Gemeindereferentinnen

Edgar Sahm, Pfarrer i. R. (Habichsthal)


Die Karwoche – Heilige Woche

Der Regenbogen als Brücke zwischen Himmel und Erde. Dieses Symbol fasziniert viele Menschen. Und es verbindet nicht nur Himmel und Erde, sondern auch Gott und Mensch. In der Kommunionvorbereitung war den Eltern dieses Symbol wichtig im Zusammenhang mit dem Thema: „Wir sind geborgen in Gottes Hand.“ Darum soll der Regenbogen als Symbol uns auch durch die Gottesdienste der Karwoche begleiten und uns helfen, das Geheimnis des Lebens im Bund mit Gott tiefer zu erschließen.

Der Regenbogen gilt seit Noahs Zeiten als Gottes Bogen, unter dem Gott seinen Bund des Lebens mit uns Menschen schloss.  Unter diesem Bogen stand der große Neuanfang nach dem Scheitern der Schöpfung "Mensch" (vgl. Gen 9, 8 – 17).

Denn nachdem das Böse auf der Erde über Hand genommen hatte und jeder nur noch an sich selber dachte, da kam die große Flut. So erzählt es das Buch Genesis. Doch Gott will nicht die Vernichtung, er setzt mit Noah einen Neuanfang. Sein Bogen wird zum Zeichen des Bundes Gottes mit uns Menschen. Unter diesem Bogen können wir leben und uns entfalten.

Wenn wir die Farben des Regenbogens meditieren, dann sind wir mitten drin im Leben des Menschen mit allen Licht– und Schattenseiten; dann sind wir aber auch mitten drin im Geheimnis unseres Glaubens. So wie der Regenbogen Himmel und Erde verbindet, so verknüpft er auch Glaube und Leben. Denn wie jede Farbe ihre universale Bedeutung im Leben der Menschen hat, so auch im Glauben.

Darum kann der Regenbogen uns sehr gut durch die Gottesdienste der Karwoche begleiten und die Mitte unseres Lebens und Glaubens erschließen helfen.

Wir beginnen mit der Reihe der Bußgottesdienste. Auch sie stehen unter dem Bogen Gottes. Gegenüber Noah hatte Gott im Blick auf diesen Bogen versprochen, dass er nie mehr Gedanken der Vernichtung Raum geben wird, sondern dass der Mensch im Zeichen des Regenbogens unter Gottes Schutz und Fürsorge steht. Gott schließt in diesem Zeichen Frieden mit seiner Schöpfung "Mensch" und eröffnet so den Weg der Versöhnung.  

Damit sind wir bereits im Zentrum des Bogens – bei der Farbe Violett. Es ist die Farbe für Frieden und Gerechtigkeit, was  Gleichberechtigung mit einschließt, wie auch Zärtlichkeit, Tiefe und die Suche nach Sinn. Violett symbolisiert aber auch Wehmut und steht für eine Welt voller Geheimnisse. Daher verweist das Violett im Glauben auf Umkehr, Versöhnung und Neuanfang, auf die Kraft aus der Tiefe des eigenen Inneren. Die liturgische Farbe der Bußgottesdienste ist Violett!

Im Regenbogen steht Violett als erste Farbe, der wir begegnen, wenn wir zu ihm aufschauen. Sie bildet die Basis unseres Lebens und Glaubens; immer neu gilt es, aufzubrechen und sich Neuem zu öffnen. Dabei bleibt Versöhnung "die beste Münze im Haus", wie ein chinesisches Sprichwort sagt.

Am Palmsonntag feiern wir Jesus Christus als unseren König. Denn er hat sich erwiesen als Herr über Leben und Tod. Wie oft wollten ihn die Menschen zum König machen, doch Jesus entzieht sich ihnen. Er will nicht weltliche Macht und irdisches Königtum, sondern sein Reich ist nicht von dieser Welt. Er lebt und gibt Leben aus einer anderen Quelle. 

Doch das haben die Menschen seiner Zeit nicht verstanden. Haben wir es begriffen? Jesus lebt Gottes Wahrheit, ja er ist Wahrheit, d.h. sein Leben ist absolut authentisch, bei ihm wird sichtbar, wie Gott seine Schöpfung "Mensch" gedacht hat.

Was ist Wahrheit? – das bleibt die entscheidende Frage, an der sich bis heute die Geister scheiden. Während unsere Wahrheit nicht ohne Macht und Herrschaft des einen über den anderen auskommt, schenkt Jesu Wahrheit dem Menschen Freiheit und Leben aus den Tiefenschichten der Liebe. Es ist eine zutiefst spirituelle Wahrheit Wahrheit der Seele. Sie erweist sich als nicht vereinbar mit der Wahrheit dieser Welt, die ökonomisch – politisch ausgerichtet ist und notfalls über Leichen geht. Jesus wird daran scheitern – am Kreuz.

Genau dieser Gegensatz der Wahrheit Jesu und der der Welt prägt den Palmsonntag. So feiern wir Jesu Einzug in Jerusalem als König und hören bald darauf seine Leidensgeschichte bis zum Tod am Kreuz. Am deutlichsten zeigt das Johannes – Evangelium dieses andere Königsein Jesu und seine Wahrheit auf. Darum werden wir am Palmsonntag die Leidensgeschichte nach Johannes hören.

Die liturgische Farbe des Palmsonntags ist Rot, die äußerste Farbe des Regenbogens: Zeichen der Liebe, Lebenskraft (Blut!), der Aktivität bis hin zur Aggressivität und des Veränderungswillens. Im Glauben steht Rot für die Liebe und das Blut als Lebenssaft, aber auch für den Hl. Geist, den wir ja im Glaubensbekenntnis als Lebensspender bekennen.

Jesus will uns als lebendige Menschen, er lädt uns ein, uns verwandeln zu lassen in Menschen seines Geistes. Deswegen  sehen die Verantwortlichen bei Jesus rot und werden aggressiv; sie lassen ihn töten. Doch Jesu Blut floss nicht vergebens – es wurde zur Quelle neuen Lebens.

Doch bevor wir dieses Geheimnis unseres Glaubens feiern, haben wir Gelegenheit, in einem Nachtgebet Jesu Weg bis zum Äußersten an uns vorüber ziehen zu lassen und mit unserem Leben zu verbinden. Dieses Nachtgebet soll nicht nur Meditation, Gebet und Lieder enthalten, sondern auch durch entsprechende Musik uns tief in der Seele berühren. Dazu sind Sie eingeladen am Dienstag der Karwoche nach Habichsthal.

Jesu Blut vergossen am Kreuz als Quelle neuen Lebens – dieses  Geheimnis feiern wir in jeder Eucharistie. Damit sind wir beim Gründonnerstag. Mit dem Letzten Abendmahl fasst Jesus sein Leben und Wirken zusammen und betont in einer Zeichenhandlung, worauf es ankommt im Leben. In der Fußwaschung zeigt er: Wir sind füreinander da, aufgerufen einander zu dienen. Es soll keine Herrschaft übereinander, kein Oben und Unten geben, denn wir alle sind Schwestern und Brüder. Im Mahl wird diese neue Gemeinschaft, dieser Neue Bund besiegelt. Es ist der Bund der Liebe und Treue.

Der Bogen kehrt sich hier um zur Schale, aus der wir alles Notwendige zum Leben empfangen: Brot und Wein, Zeichen des Lebensnotwendigen und der Lebensfreude. Doch über der Freude liegt ein Schatten. Jesus feiert zum letzten Mal mit seinen Jüngerinnen und Jüngern. Sein Leidensweg beginnt in dieser Nacht. Aber er verbindet mit diesem Mahl einen Auftrag: "Tut dies zu meinem Gedächtnis." Der Neue Bund verlangt auch von uns Treue. Dafür steht das tiefe Blau des Bogens, die 2. Farbe. Es ist die Farbe des Glaubens, von Heil und Heilung. Manche assoziieren mit diesem Blau auch Weisheit und eine höhere Ordnung. 

Dass Jesus sich selbst im Brot und Wein an uns verschenkt, kann nur im Glauben angenommen werden. Nur in Treue zu Jesus und in Verbundenheit mit ihm im Mahl können wir sein Wort und Wirken als heilsam erfahren. Nehmen wir Jesus ernst und nehmen am Mahl teil in beiden Gestalten von Brot und Wein!

Das tiefe Blau führt uns auch weiter zur Nacht, in der Jesus den Weg des Leidens gehen muss. Jesus stellt sich allem Dunkel dieser Welt. Er ist treu bis in den Tod. Er lebt eben aus einer anderen Wahrheit, die sich uns oft erst im Nachhinein als tiefe Weisheit erweist. Begleiten wir im Anschluss an die Abendmahlsfeier Jesus auf dem Weg des Leidens. Betrachten wir in der Ölbergstunde die Stationen seines Weges und vergessen wir dabei nie: Gottes Bogen steht über allem, er umfängt uns, ganz gleich, was das Leben uns zumuten mag.

Jesus hat den Bogen für uns vom Himmel geholt und zur Schale geformt. Von ihm erhalten wir daraus Kraft, unseren Weg zu gehen. Solange wir aus der Regenbogenschale nicht herausfallen, dürfen wir vertrauen, dass auch das größte Leid bis hin zum Tod von Gott verwandelt wird in neues Leben. In dieser Gewissheit gehen wir den Weg mit Jesus und er geht mit uns.

Am Karfreitag feiern wir Jesu Tod am Kreuz. Wir hören erneut die Leidensgeschichte – diesmal nach Matthäus – und versuchen sie in unser Leben hinein zu übersetzen. Wir verehren das Kreuz und gestalten es als Zeichen des Lebens und der Hoffnung. Damit sind wir beim Grün des Bogens, der Farbe des Lebens und der Hoffnung.  

Grün steht aber auch für Ruhe und Passivität, für Harmonie und Heimatgefühl, für Standfestigkeit und Selbstwert. Der Tod Jesu am Kreuz durchkreuzt dies alles scheinbar. Doch Jesus starb in der Hoffnung auf den Vater. Mit ihm wusste er sich eins, beim Vater war und ist seine wahre Heimat. Im Bund mit dem Vater findet Jesus die Kraft, seinem Weg treu zu bleiben und nicht zu verzweifeln. Die Einheit mit dem Vater gibt ihm Ruhe und Gelassenheit.  

Es wird bis zum Ostertag dauern, dass die Jünger und auch wir merken: Das alles ist durch den Tod nicht ausgelöscht, sondern wird verwandelt zu neuem Leben. Darum schmücken wir das Kreuz ja mit Zeichen des Lebens und der Hoffnung. So werden erneut Farben des Bogens sichtbar. Der komplette Bogen dagegen bleibt verborgen, er lässt sich nur erahnen. Für kurze Zeit verdeckt ihn das Dunkel des Todes.

In der Liturgie der Osternacht feiern wir das neu erstandene Leben. Der Tod hat keine Macht mehr, obwohl er uns weiterhin umfängt und eines Tages einholen wird. Aber er hat seinen Schrecken verloren, weil er uns nicht vernichten kann.

Der Bogen strahlt neu auf und seine Farben leuchten hell. Da ist das GelbFarbe der Sonne. Gelb steht für Glanz und Licht, für Unternehmungslust. Als Lichtgestalt wird der Auferstandene oft dargestellt. Außerdem gilt die Sonne als Symbol für das Göttliche, so dass gelb auch als Farbe Gottes und seiner Gerechtigkeit gilt. Gottes Gerechtigkeit überstrahlt alles Dunkel, sie ruft ins Leben und ans Licht. Sie schenkt neue Klarheit. 

Damit sind wir beim hellen Blau des Regenbogens. Es erinnert ans Wasser, dem Grundelement allen Lebens. Blau steht daher für Reinheit und Zufriedenheit, für Weite, Offenheit und den Himmel.

Die Liturgie der Osternacht zeichnet den Weg des Lebens im Bund mit Gott nach. In Lichtfeier, im Hören auf das Wort, im Besprengen mit den Lebenswassern Gottes und im Mahl bekräftigen wir den Neuen Bund, in den uns Jesus einlädt. Es ist der Bund des Lebens und der Liebe. Auf dem Weg zu diesem Bund begegnen wir den entscheidenden Personen des Bundes, die jeweils an den Wegkreuzungen und/oder in Krisenzeiten diesen Bund erinnern und weitergetragen haben. Es beginnt mit Noah, geht weiter mit Abraham und Mose und die Propheten bis hin zu Johannes dem Täufer und Jesus von Nazaret. Die Lesungen dieser Nacht werden uns daran erinnern.

In aller Kürze wird das auch auf der Osterkerze dargestellt sein. Es beginnt unter dem Bogen Gottes mit Abraham, dem Stammvater des Volkes Gottes. Ihm wurden Nachkommen so zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meer verheißen und damit eine große Zukunft. Unter dem Zeichen des Regenbogens wird sichtbar, wo der Sinn bzw. die Bestimmung des Bundes Gottes mit uns Menschen liegt: der Mensch lebt unter Gottes Schutz in seinem Shalom (Frieden, Wohlstand, . . .). So war es von allem  Anfang an gedacht.

Doch dazu muss der Mensch sich von Gottes Geist leiten lassen, woran die Taube erinnert. Der Zweig in ihrem Schnabel kann als Friedenszweig und als Palmzweig verstanden werden.

Vom Bogen Gottes umfangen stehen die Zeichen des Neuen Bundes vor uns: Brot und Wein, so wie das Wasser der Fußwaschung. Es erinnert: Dies ist ein Bund der Liebe. Das griechische Wort für Liebe "Agape" bezeichnet als Fremdwort bei uns auch das Gemeinschaft stiftende Mahl. 

Über dem Todeshügel des Karfreitags ist kein Bogen zu sehen. Vielmehr verfinstern Wolken die Szene; Blitzen gleich entlädt sich der Hass und alle Bosheit der Menschen. Jesus liegt totenstarr im Grab. Nur der Geist Gottes schwebt über dem Dunkel des Todes – unsichtbar und daher noch unbemerkt.

Doch der Geist ist es, der Jesus aus dem Tod ins Leben ruft. Wir bekennen den Geist als Lebensspender im Glaubensbekenntnis und sie war es auch, die dem Menschen im Anfang der Schöpfung Leben einhauchte. Jesus ersteht zum Leben als Lichtgestalt. Die Sonne geht neu auf und der Regenbogen steht wieder sichtbar über allem. Sogar ein zweiter Bogen als Spiegelbild hat sich um den Auferstandenen gelegt.

Damit sind wir beim Orange des Regenbogens, die Farbe der Lebensfreude und großer Lebendigkeit. Orange steht für Warmherzigkeit und Offenheit, aber auch für Wissensdurst. Zeigen wir unsere Freude über das neu geschenkte Leben in den Liedern, die wir singen und auch in anderen Zeichen.

 

Ihr Pfarrer   Bernhard Albert

Steh auf und geh!

Am 6. März 2020 wurde auf der ganzen Welt der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. In diesem Jahr stand Simbabwe im Mittelpunkt!

Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball…und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern miteinander. Alleine in Deutschland beteiligen sich jährlich mehr als 800.000 Menschen!

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So entstand in den letzten 130 Jahren die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.

Der Weltgebetstag ist viel mehr als ein Gottesdienst im Jahr! Der Weltgebetstag weitet den Blick für die Welt und macht neugierig auf Leben und Glauben in anderen Ländern und Kulturen.

Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen lernen sich durch gemeinsames Engagement kennen und schätzen. Bereits in vielen Städten und Dörfern gibt es dank des Weltgebetstages seit vielen Jahrzehnten gute Kontakte zwischen den Kirchengemeinden.

So ist es auch in Partenstein seit vielen Jahren zu erleben – die Konfession spielt keine Rolle – entscheidend ist die gemeinsame Blickrichtung, die Solidarität für Frauen und Mädchen, die in ihrer Heimat unter Armut, Gewalt und Klimawandel leiden.

Auszug aus dem Gebetsheft: Simbabwe bedeutet „Steinhaus“

Das Großreich Simbabwe handelte unter anderem mit Elfenbein, Gold und Hirse. In den 1890er Jahren gelangte es unter britische Führung. Durch einen mehrjährigen Befreiungskrieg kam es am 18. April 1980 zur Unabhängigkeit. Doch der Präsident, Robert Mugabe, auf den große Hoffnungen ruhten, etablierte ein autoritäres, repressives Herrschaftssystem. Seit 2000 befindet sich das Land in einer Wirtschaftskrise. Es begann eine bis heute anhaltende massive Abwanderung. Im Januar 2019 erreichte die Wirtschaft einen neuen Tiefpunkt. Offiziell garantiert Simbabwes Verfassung die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dennoch dominieren – vor allem auf dem Land – noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und vielfältige Diskriminierungen. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen kämpfen für eine Umsetzung der Rechte der Frauen und für eine Verbesserung ihrer Lebensumstände. Sie haben allerdings noch einen langen und steinigen Weg vor sich. Unsere Schwestern in Simbabwe mussten Teile der Texte für den Weltgebetstag der Regierung vorlegen.

Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Kollekte aus den Gottesdiensten. Sie kommt vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit zu Gute. 

Der gut besuchte Gottesdienst in der Evangelischen Kirche in Partenstein war sehr lebendig gestaltet. Das Vorbereitungsteam hatte das Land Simbabwe anschaulich und informativ präsentiert. Eine „spontane Band“ bereicherte den Gottesdienst mit den schönen und ausdruckstarken Liedern aus Simbabwe. Die Besucher*innen waren sich darüber einig, dass es wieder ein sehr bereichernder Gottesdienst war.

Anschließend wurde ins Evangelische Gemeindezentrum eingeladen, wo man in froher Gemeinschaft typische Speisen aus Simbabwe, die vom Vorbereitungsteam zubereitet wurden, genießen konnte.

 

Gerlinde Reuter

„Durch das Jahr – durch das Leben“  -    Besinnungswochenende der Pfarrgemeinderäte und Gottesdienstbeauftragten    

Im März 2020 war es wieder soweit. Die Pfarrgemeinderäte und Gottesdienstbeauftragten trafen sich zum alljährlichen Besinnungswochenende – dieses Jahr auf der Benediktushöhe in Retzbach.

„Durch das Jahr – durch das Leben – oder: Was bleibt, wenn sich alles ändert?“ So lautete das Thema dieses abwechslungsreichen Wochenendes, bei dem es darum ging, den Staub von unseren Kirchenbänken zu wischen, die Schätze unseres Glaubens neu zu entdecken und die Glut unter der Asche neu zu entfachen. Um das Fundament unseres kirchlichen Lebens zu verstehen braucht es Verständnis für unsere Kirchen, unsere Feiertage und die kirchlichen Handlungen. Denn, wenn uns dieses verloren geht, dann wird aus etwas Außergewöhnlichem etwas Gewöhnliches, aus etwas Besonderem etwas Alltägliches.

Nach der Begrüßungsrunde am Freitagabend nahmen wir verschiedene Worte zur Begrüßung oder zum Abschied unter die Lupe und stellten erstaunt fest, dass die meisten eigentlich bedeuten, dass Gott den anderen segnen und behüten möge. Wir erfuhren auch von Begrüßungsritualen anderer Völker.

Am Samstagmorgen forschten wir nach unseren persönlichen und kirchlichen Ritualen und Gewohnheiten. Rituale und Gewohnheiten gleichen sich in vielem, nur mit dem Unterschied, dass Rituale bewusst und mit emotionaler Beteiligung ausgeübt werden, während Gewohnheiten meist ohne besondere Aufmerksamkeit geschehen.

Später machten wir uns auf den Weg zur Wallfahrtskirche Maria im grünen Tal in Retzbach. Als Kirchgänger erlebten wir eine spirituelle Führung der besonderen Art durch die Kirche, indem wir verschiedene Texte hörten und uns dann an den Platz in der Kirche begaben, den wir für den beschriebenen hielten. Besonders mit dem Fest der Versöhnung beschäftigten wir uns lange.

Einen Kreis mit vielen bunten Perlen fanden wir bei unserer Rückkehr im Tagungsraum vor. Beim näheren Hinsehen entdeckten wir darin 12 Monate, 52 Sonntage und insgesamt 365 Tage. Wir erhielten Schilder mit verschiedenen Aufschriften, wie bestimmte Sonntage, die kirchlichen Feiertage, Heiligengedenktage und sonstige Festtage, jeweils in den passenden liturgischen Farben. Unsere Aufgabe war es, diese an den passenden Perlen zu platzieren, was oft gar nicht so einfach war. Am Ende hatten wir dadurch, beginnend mit dem 1. Adventssonntag bis hin zum Christkönigfest, einen bunten Kirchenjahr-Kalender. Unsere kirchlichen Fest- und Feiertage und die sogenannten geprägten Zeiten gilt es hochzuhalten. Durch das bewusste Erleben und Leben dieser Tage und Zeiten schaffen wir etwas Bleibendes und geben auch unseren christlichen Glauben an andere weiter. Wenn wir zulassen, dass z.B. der St. Martinsumzug zum Laternenumzug oder der Adventsmarkt zum Wintermarkt wird, werden wir uns als Christen zunehmend unglaubwürdig machen.

Schwarzes Feuer und weißes Feuer – was soll das denn sein? Da gibt uns die Bibel die Antwort. Neben den Buchstaben und Worte der biblischen Texte, benannt als schwarzes Feuer, lässt sich vieles herauslesen, was nicht wörtlich in der Bibel steht. Diese Gefühle, Emotionen, Botschaften stehen als weißes Feuer zwischen den Zeilen, wie wir am Sonntagmorgen entdeckten. Anhand der Ölberggeschichte übten wir uns in einem Bibliolog und versetzten uns nacheinander in die Rolle eines Jüngers, eines bewaffneten Soldaten und des Judas. Ja, wir überlegten auch was in dem Kuss des Judas oder in einem alten Olivenbaum vorgegangen sein könnte, wenn sie denn sprechen könnten.

Beim letzten Punkt des Programmes kamen wir wieder zu unseren Ritualen zurück, die wir am Samstag gesammelt hatten. Es waren mehr als 50, die nun als einzelne Zettel um die gestaltete Mitte gelegt wurden. Jede und jeder durfte sich einen Zettel aussuchen und anschließend in ein paar Worten beschreiben, warum gerade dieses Ritual für sie oder ihn wichtig ist. Vielleicht könnte man ja das eine oder andere Ritual neu in den Blick nehmen und wiederbeleben.

Wie gewohnt erlebten wir auch bei diesem Wochenende ein tolles Miteinander mit viel Geselligkeit, guten Gesprächen, gemeinsamem Singen und Beten und vielem mehr. Sehr ansprechend war der Gruppengottesdienst, den wir am Samstag vor dem Abendessen im Stuhlkreis im Tagungsraum feierten. Es waren insgesamt sehr schöne Tage, bei denen die Verbindung unserer drei Pfarreien wieder einmal sichtbar und spürbar wurde. Wir wurden aufgefordert, mutig unsere Wege zu gehen und auch mal Neues zu wagen. Das gilt vor allem für die Zeit, wenn Pfr. Albert im Ruhestand sein wird. Denn was die Zukunft für die Pfarreiengemeinschaft Effata bringen wird können wir heute noch nicht wissen. Nicht zuletzt sagen wir unserem Referenten Frank Greubel ein herzliches Dankeschön, denn er hat uns ganz toll und mit viel Humor durch dieses Wochenende geführt.

 

Was war los in Frammersbach, Habichsthal und Partenstein?

Juli:  
6.7. Ausflug der Kommunionkinder nach Steinau
7.7. In Frammersbach wird zum Familiengottesdienst eingeladen
14.7. Messfeier im Festzelt in Frammersbach
19.7. Gemeinsames Grillfest der Pfarrgemeinderäte unserer Pfarreiengemeinschaft in Frammersbach
21.7. Ökumenischer Gottesdienst am Sportplatz in Partenstein
22.-24.7. Der Trauerkreis macht einen dreitägigen Ausflug anlässlich seines 10jährigen Bestehens
25.7. Die größeren Ministranten haben viel Spaß beim Besuch des Kletterparkes in Heigenbrücken
28.7. Kreuzkapellenfest

August:  
Pfr. Miklos übernimmt, wie schon in den vergangenen Jahren, die Urlaubsvertretung für Pfr. Albert.
15.8. Kräutersegnung zum Fest Maria Himmelfahrt
21.8. Kirbgottesdienst in Frammersbach mit der Kirbjugend 25.8. In Frammersbach wird Kirchweih und Patrozinium gefeiert

September:  
8.9. Kreuzkapellen-Tag
13.9. Missio-Altkleidersammlung. Ein Teil des Erlöses kommt der Jugendarbeit in Main-Spessart zugute.
14.9. Das Fest Ewige Anbetung wird in Frammersbach gefeiert
15.9. Ewige Anbetung in Habichsthal
17.9. Die Senioren machen einen Ausflug zum Kaffeekannenmuseum in Gössenheim
22.9. Mit dem Thekla-Tag wird in Habichsthal das Patrozinium gefeiert
25.9. Beginn des neuen Firmkurses mit einer Wort-Gottes-Feier als Eröffnung des Firmweges in Frammersbach
27.-29.9. Familienwochenende in Bad Königshofen unter dem Thema „Menschen ins Spiel bringen“
29.9. An der Grotte in Habichsthal findet ein Flurgottesdienst statt

Oktober:
13.10. Effata-Tag in Habichsthal. Dabei dreht sich alles um „Gottes Schöpfung und wie wir damit umgehen“.
            Die Pfarreien feiern gemeinsam Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus mit anschl. Begegnung.
25.10. „Kreuzfahrt all inclusive“ Das ist das Thema des „etwas anderen Gottesdienstes“ in der Kreuzkapelle.

November:  
1.11. Der Toten gedenken wir auf den Friedhöfen an Allerheiligen
2.11./3.11 Wir feiern Allerseelen in unseren Gemeinden und rufen uns dabei die Verstorbenen der Zeit seit dem letzten Allerseelen ins Gedächtnis.
6.11. Die Kirbjugend in Partenstein feiert ihren Kirbgottesdienst in diesem Jahr in der evangelischen Kirche
15.11. Wir feiern die Nacht der Lichter – Zum meditativen und besinnlichen Taizè- Gottesdienst wird nach Partenstein eingeladen.
19.11. Evangelische und katholische Christen begehen den Volkstrauertag gemeinsam.
           In Partenstein bildet deshalb ein ökum. Gottesdienst in der evangelischen Kirche den Auftakt.
23./24.11. Die Firmlinge 2020 stellen sich in den Gottesdiensten der jeweiligen Gemeinde vor

Dezember:  
1.12. Eröffnung des lebendigen Adventskalenders in Frammersbach. In Habichsthal wird ein Familiengottesdienst gefeiert
2.12. Christen aus unseren Gemeinden beten den Hausgottesdienst zur Adventszeit.Thema: „Halte inne, schau hin und staune“.
Mit Rorategottesdiensten bereiten wir uns in der Adventszeit auf das Weihnachtsfest vor.
Der erste und der dritte Rorate-Gottesdienst wird am Abend gefeiert. Der zweite Rorate-Gottesdienst ist am Morgen mit anschl. Frühstück.
8./12./15.12. Besinnliche Bußgottesdienste in der Adventszeit.
15.12. Segnung der Kinder in Partenstein
24.12. Das Fest der Menschwerdung Christi feiern wir in der gemeinsamen Christmette und in den Gottesdiensten an den Weihnachtstagen.
            Die Christmette wird gemeinsam für unsere Pfarreiengemeinschaft Effata heuer und auch zukünftig immer um 17:00 Uhr gefeiert.
            In diesem Jahr wird dazu nach Partenstein eingeladen.
26.12. Kindersegnung in Habichsthal
31.12. In unseren Kirchen schauen wir an Silvester dankbar auf das Jahr 2019 zurück.

Es gab außerdem regelmäßige Treffen von
Trauerkreis, Seniorentanzkreis, Veeh-Harfen Gruppe, Krabbelgruppe, Strickkreis, Bibelabende, Kinderkirchen, Seniorennachmittage, Schola und dem ökumenischen Frauentreff.

In den Pfarrsaal in Frammersbach wurde in loser Folge zu einem Kinoabend mit einem sehenswerten Film eingeladen.

Was war los in Frammersbach, Habichsthal und Partenstein?

Januar: 
6.1. Die Sternsinger machen sich auf den Weg, um Gottes Segen zu den Menschen zu bringen. Der Spendenerlös geht wieder an die Kinderhilfe Tansania.
13.1. Segnung der Kinder in Frammersbach. Im Anschluss an die Messe laden Gemeinde und Pfarrei Frammersbach zum Neujahrsempfang ein.
18.1. Missio-Altkleidersammlung. Ein Teil des Erlöses kommt der Jugendarbeit in Main-Spessart zugute.
26./27.1. Die Kommunionkinder stellen sich in Habichsthal und in Frammersbach den Gemeinden vor.

Februar:
3.2. Fest der Ewigen Anbetung in Partenstein
10.2. „Ahle Schbielsache verzehle, wie's früer woar“ Sehr sehenswert ist die Spielzeug-Ausstellung im Pfarrheim Frammersbach.
28.2. Viel Spaß haben die Besucher beim Seniorenfasching in Frammersbach

März:'
1./8.3. Weltgebetstag der Frauen - „Kommt, alles ist bereit“ Zu den Gottesdiensten hierzu sind Frauen und natürlich auch Männer aller Konfessionen herzlich eingeladen.
            Die Vorlagen kommen in diesem Jahr aus Slowenien.
3.3. Lustiger und unterhaltsamer Abend beim Pfarreifasching in Frammersbach.
6.3. Mit dem Auflegen des Aschenkreuzes am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit
11.3. „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“
           In den Gemeinden wird unter diesem Thema der Hausgottesdienst zur Fastenzeit gefeiert.
15. - 17.3. Mit den „Perlen des Glaubens“ beschäftigen sich Pfarrgemeinderäte und Gottesdienstbeauftragte der Pfarreiengemeinschaft beim Besinnungswochenende in Oberzell
22.-23.3. Firmlingswochenende in Wiesthal
24.3. Familiengottesdienst in Habichsthal
29.3. Zum „Klassentreffen“ fahren die Senioren ins Böhmenstadel nach Trennfeld

April:
31.3./11.4./14.4. In den einzelnen Gemeinden laden Bußgottesdienste zur inneren Einkehr in der Fastenzeit und zur Einstimmung auf das Osterfest ein.
          Durch die Kar- und Ostertage begleitet uns das Labyrith als verbindendes Zeichen.
          Die großen Feiern wie Gründonnerstag 18.4., Karfreitag 19.4. und die Osternacht 21.4. feiert Pfr. Albert in diesem Jahr in Frammersbach
22.4. Am Ostermontagmorgen wird in Partenstein zum Emmausgang eingeladen.
          Die Messe am Abend beginnt auf dem Friedhof mit dem Gedenken an die Verstorbenen seit dem letzten Osterfest.

Mai:
28.4./5.5./12.5. In Frammersbach und Habichsthal feiern Kinder ihre feierliche Erstkommunion.
5.5. Der Gang zur Grotte in Partenstein findet wetterbedingt in der Kirche statt.
12.5. Familiengottesdienst zum Muttertag in Partenstein
14.5. Weihbischof Ulrich Boom spendet Jungen und Mädchen aus unserer Pfarreiengemeinschaft,
         sowie aus Wiesthal, Krommenthal und Neuhütten in Frammersbach das Sakrament der Firmung.
19.5. Kreuzkapellentag in Frammersbach 28./29.5. Bittprozessionen in Frammersbach und Habichsthal

Juni:
8.6. Ministranten des ganzen Pastoralen Raumes Lohr waren eingeladen zu einem gemeinsamen Mini -Tag mit Spiel und Spaß im Pfarrheim Frammersbach
8./9./10.6. Wir feiern mit dem Pfingstfest das Fest der Sendung des Heiligen Geistes
10.6. „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen“
         In der katholischen Kirche in Partenstein wird zu diesem Thema ein ökumenischer Gottesdienst für die Einheit der Christen gefeiert
11./12.6. Bei der Kreuzbergwallfahrt sind auch in diesem Jahr wieder viele dabei.
20./23.6. Fronleichnamsfest in unseren Gemeinden
28.6. Auf der Hofhöhe an der Friedenskapelle in Partenstein wird der Gottesdienst der Pfadfinder gefeiert. Später wird dann das Johannifeuer entzündet.
29.6. Ministrantenausflug in den Erlebnispark Steinau
29.6. Mit dem Fest des Hl. Johannes d.T. feiern wir das Patrozinium in Partenstein
30.6. Zu einem Familiengottesdienst wird in Habichsthal eingeladen.
30.6. In der Skihütte in Frammersbach findet der „etwas andere Gottesdienst“ statt.

Wie in jedem Jahr im November wurde zur Nacht der Lichter in die Partensteiner Kirche eingeladen. Es war eine gute Gelegenheit, einmal abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Vorbereitet wurde dieser Gottesdienst vom Taize-Team unserer Pfarreiengemeinschaft Effata.

In einem Anspiel wurden die Besucher an das Thema Abfallvermeidung herangeführt und Alternativen wurden aufgezeigt.
Da der Gottesdienst immer an einem Freitag stattfindet wurde in diesem Jahr schnell der Bogen zur Aktion „Fridays for future“ gespannt, in der Schülerinnen und Schüler ihrem Vorbild, der 16-jährigen Greta Thunberg gleich, anstatt in die Schule zu gehen für eine nachhaltigere Klimaschutzpolitik demonstrieren.

Das Thema wurde weitergeführt in einer Geschichte und in deren anschließenden Auslegung. Auf die Ökologie angewandt: Wäre es nicht ein schönes Zeichen, wenn wir Christen Vorreiter in Sachen Müllvermeidung wären? Wenn wir als gesellschaftliche Gruppierung die beste CO2-Bilanz hätten? Wenn wir den Begriff Nachhaltigkeit in unseren Gemeinden mit Leben füllen würden?
Denn das betrifft uns alle: Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Nachdem die Kerzen angezündet wurden rühmten alle in einem Psalm Gott für seine Schöpfung. Es folgten Fürbitten, Vaterunser und Segen. Zwischen den einzelnen Texten und Gebeten erklangen mit den Taizé-Liedern immer wieder meditative Klänge. Die schön geschmückte und mit vielen Kerzen erleuchtete Kirche trug neben den einfühlsamen Texten und den eingängigen Melodien zu einer wohligen Atmosphäre bei, so dass der Taizé-Gottesdienst bei allen Besuchern sehr gut angekommen ist.

Unter diesem Thema begaben wir uns am 13. Oktober beim Familiengottesdienst zum EFFATA-Tag in Habichsthal auf eine Schöpfungsreise.

Gottes Schöpfung – und was können wir daraus machen? Wir können über Gottes Schöpfung staunen und uns darüber freuen.
Gottes Schöpfung ist nicht abgeschlossen. Gott fordert uns auf, ja, er traut uns zu, dass wir Schöpfung gestalten und selbst schöpferisch tätig werden.

Anhand der Schöpfungsgeschichte wurden verschiedene Dinge näher beleuchtet und passende Beispiele nach vorne gebracht. Das Licht - Licht kann uns die Dunkelheit erhellen, uns helfen, den Weg zu finden, wärmen oder eine gemütliche Atmosphäre verbreiten. Dafür standen eine Taschenlampe, eine Kerze, Streichhölzer und eine Glühbirne. Das Wasser – Wir brauchen es zum Trinken und zum Kochen. Mit Wasser kann man sich waschen, Kleidung und Geschirr reinigen, die Pflanzen bewässern, und mit der Kraft des Wassers Strom erzeugen. Wasser brauchen wir zum Leben. Als Beispiele dienten ein Waschlappen, eine Gießkanne und eine Flasche Sprudel. Die Pflanzen – Auch Pflanzen brauchen wir zum Leben. Sie dienen der Nahrung, der Reinhaltung der Luft oder sie erfreuen uns ganz einfach mit ihrer Schönheit. Aus Getreide wird Brot gebacken, aus Früchten Marmelade gekocht oder Kuchen gebacken, Gemüse und Salat bringen uns Vitamine. Holz dient der Herstellung von Möbeln und mehr und ohne Pflanzen gäbe es auch kein Papier. Davon zeugten ein Brot, ein Stück Holz, ein Glas Marmelade, Bücher und allerlei aus Papier. Die Tiere – auch sie sind uns von Nutzen. Ob wir auf Pferden reiten oder einfach unsere Haustiere streicheln, sie vermitteln uns Nähe und Freundschaft. Ohne Tiere gäbe es keine Wolle, keinen Pelz und kein Leder. Es gäbe keine Milch, keinen Käse, keine Wurst und kein Fleisch. Ein Schuh, eine Wurst, Pelzhandschuhe und Käse wurden nach vorne gebracht. Die Menschen – Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Frau. Es ist gut, dass Menschen nicht alleine sind. In der Ehe und in der Familie, im Freundeskreis und im Beruf, in der Schule und im Kindergarten, im Verein und in der Gemeinde kann jeder und jede Einzelne zu einem gelingenden Leben beitragen. Menschen sind füreinander geschaffen. Jeder kann mit seinen Gaben anderen helfen und anhand der Gaben anderer Unterstützung erhalten. So hat sich Gott den Menschen gedacht.

Leben wir nach diesem Plan? Oft gehen wir mit der Erde und damit mit Gottes Schöpfung anders um – nicht so, wie es uns gut tut. Wir schauen oft nur auf unseren Vorteil: Umweltverschmutzung und Klimawandel, Abbau von Ressourcen und Missachtung des Tierwohles, Ausbeutung und Kriege sprechen da eine deutliche Sprache. Das muss anders werden. In den Fürbitten baten wir deshalb um Weisheit und genügend Umsicht, um die Schöpfung zu achten und die Erde zu pflegen. Auch baten wir um die Beharrlichkeit, sich gegen Verschwendung und Ausbeutung zu stellen und um Respekt und Toleranz, besonders auch in unseren Konfessionen.

Gott hat diese Erde erschaffen und sie uns Menschen anvertraut. Gottes Werke sind groß und reich sind seine Gaben. Die Erde gibt uns alles, was wir brauchen, aber wir bekommen nicht alles in den Schoß gelegt. Immer müssen wir das Unsere dazu tun. Es liegt an uns, aus der Erde einen Lebensraum zu schaffen, in dem alle gut und friedlich miteinander leben können.

Besinnungswochenende 2019 – Das war das Thema des Besinnungswochenendes, das die Pfarrgemeinderäte und Gottesdienstbeauftragten der Pfarreiengemeinschaft Effata vom 15. - 17. März 2019 im Haus Klara in Oberzell miteinander verbrachten.

Adventszeit – Endzeit – Adventszeit – Endzeit - so lautete das Thema des ersten Dunkelgottesdienstes der Pfadfinder vom Stamm Roncalli Partenstein. Mit diesem Gottesdienst hat das Vorbereitungsteam ein langjähriges Vorhaben umgesetzt. Schon länger wollten die Pfadfinder einen Gottesdienst im Dunkeln feiern, fanden jedoch nie den richtigen Zeitpunkt dafür. Im Jubiläumsjahr war es nun soweit, den Wunsch vieler Mitglieder im Advent umzusetzen.

Eine Blumenzwiebel wird verwandelt - und was hat das mit EFFATA zu tun? – Effata-Tag 2018. Der Tag der Pfarreiengemeinschaft wurde in diesem Jahr im Partensteiner Jugendheim gefeiert. Dabei drehte sich alles um das Thema "Verwandlung"

„Wenn uns der andere etwas angeht“ – „Wenn uns der andere etwas angeht“ So lautete das Thema der Nacht der Lichter, unserem Taizé-Gottesdienst am 16. November 2018 in der Partensteiner Kirche . Es sind auf vielfache Weise Begegnungen mit Menschen, die uns berühren, bereichern und das Leben lebenswert machen.

Was war los in Frammersbach, Habichsthal und Partenstein? – Das erste Halbjahr 2018 in der Pfarreiengemeinschaft Effata im Überblick:

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