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Gottesdienst 4. So Osterzeit A – 2020    3. Mai 2020

 

Eingangslied:  GL 328, 1.5.6 „Gelobt sei Gott im höchsten …“

 

Einführung:
Was ist unser Leben und wie kann es gelingen oder gar Erfüllung finden? Und warum gibt es so viel Scheitern im Leben? Was ist dann? Lassen Sie mich mit einer Geschichte von Franz Kafka einsteigen:

 

Geschichte:
Eine Maus flieht vor einer Katze und rennt einen langen Gang entlang. Die Mauern rücken immer enger zusammen und plötzlich merkt die Maus, dass auch vor ihr eine Mauer, eine Wand ist – dass sie in eine Sackgasse geraten ist. „Nur wenn du in die andere Richtung läufst, kannst du aus der Sackgasse entkommen“ sagt die Katze und sperrt das Maul weit auf.

 

Deutung:
So kann Leben sich zeigen; es kann uns als Sackgasse erscheinen, wenn wir uns in etwas verrannt haben. Es gibt sie, diese immer enger zusammenrückenden Mauern, die ihre Namen haben: Lieblosigkeit, Schweigen, Hass, Gewalt, Misstrauen, Rechthaberei, Mobbing – aber auch Alter, Krankheit – zur Zeit auch Sars–CoV 2 – und Tod.

Es gibt sie: Situationen, in denen jede Richtungsänderung vergebens erscheint; in denen jede Umkehr „für die Katz“ wäre, sinnlos wie ein gegen die Wand rennen.

Leider müssen wir uns eingestehen: Wir bauen mit an solchen Mauern der Unmenschlichkeit. Wir verbauen uns oft genug den Zugang zu anderen Menschen und damit auch den Zugang zu Gott. Wenden wir uns an Gott und rufen um sein Erbarmen:

 

Kyrie – Ruf:
Barmherziger Gott, du rufst uns ins Leben und hältst uns die Tür offen durch Jesus, deinen Sohn . . .

Jesus Christus, du hast dich als der Gute Hirt erwiesen, der uns kennt und für uns da ist . . .

Jesus, du sendest uns deinen Geist, der uns alle Türen ins Leben öffnet . . .

 

Friedensgruß:
Gott des Lebens, du weißt um unser Mauern und darum, wie schwer wir uns oft tun, die Tür ins Leben neu zu finden. Dein Sohn Jesus ist die Tür, die uns den Weg ins Leben öffnet. Manchmal wissen wir selbst nicht, warum und wie wir uns Wege verbauen oder Türen verschließen. Oftmals merken wir gar nicht, dass du so nahe bist und uns einlädst, einzutreten auf den Weg deiner Wahrheit, die Liebe heißt.

Befreie uns und vergib, damit wir mit dir neu anfangen, auf dich zu hören und deine Wege zu wagen. Dann werden wir Frieden finden und eine neue Freude im Leben:

 

Der Friede und die Freude unseres Herrn sind allezeit mit euch . . .

 

Gloria:  GL 337, 1.4.5 „Freu dich, erlöste Christenheit …“

 

Tagesgebet:
Lebendiger Gott, deine Tür steht uns immer offen, zumindest einen Spalt breit, so dass wir dein Licht erkennen können – in deinem Wort und im Leben deines Sohnes. Dieser ist wirklich mit uns gegangen, um uns zu befreien und uns deine Liebe zu schenken. ER erwies sich als barmherzig und vergibt, wo wir aus aller Schuldverstrickung nicht mehr herausfinden. Wir danken dir für deinen Sohn und bitten: Hilf uns, seine Wege für heute zu deuten und zu gehen in Liebe und Gerechtigkeit, in Treue und Barmherzigkeit, damit immer mehr Menschen zum Leben finden und deine Fülle erfahren – Amen.

 

Lesung: Apg 2, 14a.36 – 41

Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:

„Mit Gewissheit erkenne das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt.“ Als sie das hörten, traf es sie mitten ins Herz und sie sagten zu Petrus und den übrigen Aposteln: „Was sollen wir tun, Brüder?“

Petrus antwortete ihnen: „Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung eurer Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und all denen in der Ferne, die der Herr, unser Gott, herbei rufen wird.“

Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie: „Lasst euch retten aus diesem verdorbenen Geschlecht!“ Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa dreitausend Menschen hinzugefügt.

 

Antwortgsg.:  GL 329, 3.4 „Wir sind getauft auf Christi Tod …“

 

Halleluja:  GL 174, 7 „Halleluja, halleluja, …“

 

Evangelium:  Joh 10, 1 – 10

„Amen, Amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.

Wer aber durch die Tür hineingeht, der ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter und die Schafe hören auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm gehören, einzeln beim Namen und führt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgeführt hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme.

Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.“ Dieses Gleichnis erzählte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte.

Weiter sagte Jesus zu ihnen: „Amen, Amen, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein– und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“

 

Predigt:
„Ich bin die Tür zu den Menschen . . .“ sagt Jesus. Türen sind für uns etwas Alltägliches. Und sie sind wichtig. Wie sonst könnten wir uns einmal zurückziehen, die Tür hinter uns schließen, um allein für uns zu sein? Wir brauchen solche Zeiten.

Türen sind aber noch viel mehr: sie lassen sich öffnen und geben so den Zutritt zu Neuem frei. Was ist hinter dieser Tür? Manchmal eine spannende Frage. Oder wir suchen nach einem Weg durch die Krise wie jetzt durch die Coronakrise. Da kommt uns plötzlich eine gute Idee und wir sagen: „Es hat sich uns eine Tür geöffnet.“ Es kann eben weiter gehen, da eine neue Perspektive sich aufgetan hat. Leben braucht Türen – vor allem solche, die sich öffnen lassen. Jesus ist wie so eine Tür.

 

Solche Türen sind das genaue Gegenteil, das Kontrastbild zur Mauer, wie sie uns in der Geschichte von Franz Kafka eingangs begegnet ist. Die Tür namens Jesus steht für Abenteuer, Veränderung, Zukunft, offenes Leben usw. . . . Die Mauer dagegen für Resignation, Erstarrung, Ausweglosigkeit und Tod.

Wenn Jesus von sich sagt: „Ich bin die Tür, wer durch mich eintritt, wird gerettet werden!“ dann heißt das doch: ER durchbricht die Mauern, die uns von anderen Menschen und von Gott trennen. Jesu ganzes Leben ist eine einzige Geschichte solcher „Mauer–Durchbrüche“:

 

ER durchbricht die Mauern der Unmenschlichkeit, einer fehlgeleiteten Gerechtigkeit, indem ER Kranken, Armen, Ausgestoßenen und Unerwünschten Zugang zu sich und zur Gesellschaft neu ermöglicht. Denken wir an seine Heilungen, Befreiungen, Versöhnungstaten, Auferweckungen usw. . . .

ER durchbricht die Mauern vieler Gebote und Gesetze, die nicht mehr in die Zeit passen, indem ER den ursprünglichen Sinn neu freilegt: Hilfe und Schutz für die Menschen. Denken wir an sein freies Handeln nach dem Maßstab der Liebe.

ER durchbricht die Mauern der Gottesferne, indem ER jenseits von allem Amt den Menschen alle Vollmacht gibt und ihnen die Nähe und Menschenfreundlichkeit Gottes in seinen Gleichnissen vermittelt und vorlebt.

ER durchbricht auch die dickste Mauer unseres Lebens: In seiner Auferstehung hat sie einen Riss bekommen und so die Mauer des Todes gesprengt. ER hat uns die Tür zu einem Leben der Fülle geöffnet, wie es im Evangelium heißt.

 

Das alles bedeutet für uns doch vor allem eines: Am Ende unseres irdischen Lebens steht eben keine Mauer, sondern eine Tür, die bereits mehr oder weniger offen ist, auf keinen Fall ist sie zu. Unser Leben hier ist keine Sackgasse, auch wenn es manchmal so scheinen mag. Es gibt das Licht am Ende dieses Lebens, das bereits durch die geöffnete Tür uns entgegen leuchtet.

In diesem Licht können wir immer neu unseren Standort hier bestimmen und unseren Weg finden, der uns so manches neu sehen und in unserem Handeln umkehren lässt. Wenn also Jesus unsere Tür, unser Zugang zum Leben ist, dann brauchen wir nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern wir können im guten Sinne eine offene Tür einrennen.

 

„Ich bin die Tür . . . wer anderswo eintritt ist ein Dieb oder Räuber“ sagt Jesus. Und Diebe und Räuber sehen nur auf ihren Vorteil, sie wollen Gewinn und wenden Gewalt an, üben Macht aus. Was das an den Menschen anrichtet oder in ihnen, das ist ihnen gleichgültig. Bei Jesus ist das völlig anders.„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ sagt ER.

Darum hören die Menschen auch auf Jesu Stimme, weil sie ihnen gut tut, weil dieser Jesus aufrichtet und zum Leben befreit. Diebe und Räuber knechten dagegen. Versuchen wir doch einmal, dieses Bild der Tür mit seinen Konsequenzen etwas weiter zu entwickeln und mit unseren Erfahrungen zu verbinden.Was sagt uns das alles für unseren Glauben heute?

 

Erste Erfahrung: Mit wenig Gepäck kommt man am besten durch eine enge Tür. Im Blick auf unseren Glauben bedeutet das: Nur durch Besinnung auf das Wesentliche, d. h. auf die Liebe zu Gott und Menschen, wie sie uns Jesus vorgelebt hat, nur so finden wir zu einem Leben in Fülle, wie es uns Jesus verheißt.

Mit einem Schlagwort formuliert: „Keine Entfaltung ohne Enthaltung!“ Wir brauchen eine Schlankheitskur des Glaubens. Denn wer sich aufbläht, sich groß macht und über andere erhebt – wie schnell gerät da das Amt und alle hierarchischen Strukturen der Kirche, aller Klerikalismus in ein schiefes Licht! – sie werden alle ihre Probleme haben mit dieser Tür namens Jesus.

 

Zweite Erfahrung: Mit dem richtigen Schlüssel kann jede/r leicht die richtige Tür öffnen. Der richtige Schlüssel ist für uns die Menschenfreundlichkeit und neue Gerechtigkeit, wie sie uns entgegen leuchten in der Lebenspraxis Jesu. Falsche Schlüssel wären: Egoismus, Rechthaberei, Machtgier, Dogmatismus, Gesetzesfrömmigkeit, usw. . . .

Doch auch sie öffnen manche Türen, aber diese Wege erweisen sich früher oder später als Sackgassen. Denken wir nur an die mangelnde Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, die durch das System begünstigt wurden und leider noch werden. Amtskirche erlebt sich immer mehr in einer Sackgasse, ohne dies wahrhaben zu wollen. Wartet die Katze nicht schon . . .?

 

Dritte Erfahrung: Wer viele Türen vor sich hat, muss etwas riskieren und sich entscheiden. Nicht immer ist die erste Tür die richtige. Manchmal stehen wir ratlos vor unseren Türen und können uns nicht entscheiden. Doch das kann nicht zielführend sein. Wir müssen etwas wagen! Manche wollen sich alle oder möglichst viele Türen offen halten – auch sie werden nicht ans Ziel gelangen, sondern ewig im Nebel stochern.

Wenn wir uns für Jesus entscheiden, dann kommen einige Türen nicht mehr in Frage: eben „Entfaltung nie ohne Enthaltung!“ Wir werden uns auch immer wieder in der Tür irren. Aber keine Angst: Gott ist nicht wie die Katze bei Kafka. ER versperrt uns nicht die Umkehr, ER reißt uns nicht den Kopf ab, sondern ER gibt uns immer neu eine Chance.

 

Fazit: Sind wir bereit, wieder neu auf Jesus zu schauen und sein Wort und Beispiel ernst zu nehmen? ER kennt und nennt uns beim Namen. Wir hören seine Stimme in den Texten der Schrift. Wir wissen es: ER lädt uns ein, sein Mahl zu feiern. Ja, wir alle sind geladen, dies zu tun – miteinander in unseren Häusern, wie die Christen es von Anfang angetan haben.

Haben wir diese Chance, die sich uns durch Corona hier bietet, genutzt? Wir werden auf diesem Weg weiter gehen müssen, um nicht in der Seele zu verhungern. Wenn Gottesdienste wieder öffentlich sein dürfen, dann ist die entscheidende Frage: Wie kann dabei Eucharistie – Jesu Mahl – gestaltet werden?

Ich sehe einen Weg – einfach und sicher im Sinne Jesu – aber sicher für viele ungewöhnlich, wie es bei Jesus oft gewesen. Doch dazu beim nächsten Mal mehr. Schauen Sie ins Amtsblatt und auf die Homepage – Gott ist mit uns und Jesus bei uns.

Amen.

 

Credolied:  GL 346, 1 – 3 „Atme in uns, Heiliger Geist, …“

 

Fürbitten:
Herr Jesus Christus, du bist der Gute Hirt, der voran geht und uns Wege des Lebens führt – in Liebe und Gerechtigkeit. Darum bitten wir dich:

Wir sind voller Sorge, denn niemand weiß, wie sich Corona noch entwickeln wird: Lass uns begreifen, dass es gerade in Zeiten der Not auf größte Solidarität ankommt, denn wir sind füreinander verantwortlich . . .

Jesus, du bist die Tür zu uns Menschen, aber auch die Tür ins Leben: Schenke uns immer neu Zeichen der Hoffnung, damit dein Licht leuchtet und uns bewegt, deine Liebe und Gerechtigkeit neu mit Leben zu erfüllen . . .

Jesus, deine Stimme überhören wir so leicht im Getöse all derer, die nur ihren Vorteil im Blick haben: Befreie uns von allem Größenwahn und lenke unseren Blick auf das Notwendige und Wichtige des Lebens . . .

Jesus, du bist der Gute Hirt, denn du hast Worte ewigen Lebens. Deine Geschichten sprechen eine neue Sprache: Bewahre uns davor, den Sinn deiner Worte nicht zu verstehen, sondern erleuchte uns, damit wir mehr deine Wege gehen .

Jesus, durch dich werden wir ins Leben finden, das über den Tod hinaus Bestand hat: Lass uns an deine Liebe glauben und stärke unsere Gemeinschaft im Glauben. Lass uns füreinander wie gute Hirten sein . . .

Jesus, du versprichst uns Leben in Fülle, auf das auch unsere Verstorbenen gehofft haben: . . . Auch wenn das Leben der Auferstehung hier nur aufleuchten kann wie ein Highlight im Leben, lass es für immer Wirklichkeit sein in deinem Reich für unsere Verstorben . . .

Herr Jesus Christus, bleibe mit uns auf dem Weg als unser Guter Hirte. Führe uns durch alle Krisen unseres Lebens. So beten wir mit dir:

 

Vater unser:   Vater unser . . .

Denn dein ist das Reich . . .

 

Gabenber.:  GL 421, 1 – 3 „Mein Hirt ist Gott der Herr, …“

 

Gabengebet:
Jesus Christus, du unser Bruder und Herr, wir haben nach deinem Beispiel Brot und Wein bereitet. In diesen Gaben bringen wir uns selbst und unser ganzes Leben vor dich. In diesen Gaben bist du unter uns gegenwärtig und wirst greifbar für uns. Erfülle uns in diesem Mahl mit deiner Liebe und stärke uns für deine Gerechtigkeit, damit wir dem Leben dienen heute und alle Tage unseres Lebens – Amen.

Lobpreis: Guter Gott, wir danken dir, dass du ein fürsorglicher Hirte bist. So hast du dich deinem Volk Israel gezeigt, so hast du dich offenbart in deinem Sohn Jesus. So bist du noch heute für uns da.

Jesus war wie ein Hirte mit Herz für seine Schafe. Er führte sie auf saftige Weiden, wo Nahrung in Überfluss zu finden war.

Er selbst ging noch weiter. Er, der in einer Krippe, einem Futtertrog lag, gab sich selbst als Nahrung in dem Brot, das er für uns brach.

Wir danken dir, dass wir hier dieses Brot miteinander teilen dürfen. Wir bitten dich, dass dieses Brot uns Kraftquelle sei für unseren Weg und dass wir durch dieses Mahl immer tiefer mit dir verbunden leben.

Gott, wir wollen auf Jesu Stimme hören und ihm auf dem Weg folgen, den er uns voraus geht, ein Weg der Hingabe füreinander, ein Weg des Einsatzes für die Schwachen, ein Weg des neuen Lebens, ein Weg des Vertrauens bei allem Risiko.

Dein Sohn, der gute Hirte, begleite uns und ermutige uns, Neues zu wagen. Denn wie sonst sollen wir die Umkehr gestalten, wenn nicht als einen Neuanfang mit dir und untereinander?

Lied:  GL 389, 2.5 „Dass du mich einstimmen lässt …“

 

Communio:
Lebendiger Gott, wir glauben daran: dein Geist ist auch heute unter uns gegenwärtig. SIE ist dein Segen +, der für uns Brot und Wein wandelt, damit sich darin Jesus mit uns und wir mit ihm neu verbinden als Quelle und Kraft des Lebens.

 

Worte: Bitte nehmen Sie das Brot in die Hand und sprechen, wobei Sie ein Kreuz über das Brot zeichnen:

Wir nehmen und essen das Brot:Es ist für uns Jesu Leib, + der für uns hingegeben wurde. Wir tun es zu seinem Gedächtnis.

Communio: Alle essen das gesegnete Brot im Gedenken an Jesus und der Gewissheit all seiner Verbundenheit in Liebe zu uns.

Worte: Bitte nehmen Sie den Schluck Wein in die Hand und sprechen, wobei Sie ein Kreuz über den Wein zeichnen:

Wir nehmen und trinken den Wein: Er ist für uns Jesu Blut, + der Neue Bund in seinem Blut, das für uns vergossen wurde zur Vergebung der Sünden.

Communio: Alle trinken den gesegneten Wein im Gedenken an Jesus und der Gewissheit all seiner Verbundenheit in Liebe zu uns.

 

Danklied:  GL 385, 1.3.4 „Nun saget Dank und lobt den …“

 

Schlussgebet:
Treuer Gott, du lässt uns nicht allein zurück, dein Sohn und unser Bruder Jesus bleibt der Gute Hirte, der uns beim Namen ruft und auf Wegen führt, die in Wahrheit ins Leben führen; ein Leben geborgen in deiner Liebe und gehalten durch deine Gerechtigkeit. Wir danken dir für diese Verbundenheit mit uns und bitten: Lass auch uns immer mit dir verbunden bleiben, damit unser Leben seine Erfüllung findet und wir für viele zum Segen werden, heute und immer wieder neu – Amen.

 

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Segen:
Geht in euren Alltag wie gesegnetes Brot, das sich verteilt und Kraft schenkt.

 

Geht in euren Alltag wie eine gesegnete Hoffnung, die aufrichtet und Mut macht.

 

Geht in euren Alltag wie ein gesegnetes Licht, das hell macht und wärmt.

 

Wo Hoffnung ist, da ist Freude.

Wo du einem zulächelst, lächelt auch die Hoffnung.

 

Wo du einen Halt gibst,

bestärkst du seinen Glauben.

 

Wo du lachst, Halt gibst und trägst,

lebst du das Evangelium.

 

Dazu seid gesegnet als Brot der Liebe,

als Hoffnung zur Freude und

als Licht im Glauben und Leben –

 

vom Vater + durch den Sohn im Hl. Geist – Amen.

 

Gehet hin und erfüllt seinen Segen mit Leben,

halleluja, halleluja . . .

Schlusslied:  GL 530, 1.3.4 „Maria, Mutter unseres Herrn …“

 

 

 

 

 

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