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Gottesdienst 2. So Osterzeit A – 2020       19. April 2020

 

Eingangslied: GL 334, 2.3 „O Licht der lichten Ewigkeit …“

 

Einführung:
Zweifel ist der Bruder des Glaubens. Beide gehören untrennbar zusammen. Denn wenn wir nach dem Sinn oder Unsinn des Lebens fragen, so gibt es immer ein Für und Wider. Keinen Sinn zu finden, sich überflüssig oder gar abgelehnt zu fühlen, kann zur Verzweiflung führen.

Glaube an einen Sinn des Daseins ist lebenswichtig. Nur wo wir einen Sinn finden in dem, was wir tun oder anstreben, da entwickeln wir Kräfte. Dass unser Leben und Glaube immer auch angezweifelt und infrage gestellt werden kann, erfahren wir auf vielerlei Weise.

Fragen wir uns darum einmal:Wo war ich schon einmal der Verzweiflung nahe?Aber fragen wir auch:Was hat mir geholfen, wieder Sinn und Glauben zu finden?

Jesus kann uns durch seine Auferstehung zeigen, dass unser Leben – ganz gleich was uns darin zugemutet wird – einen Sinn hat, denn es läuft auf ein Ziel hin: das Ewige Leben im Reich Gottes.

 

Kyrie – Ruf:
Herr und Bruder Jesus, verborgen sehen wir dich mit den Augen des Glaubens . . .

 

Jesus Christus, mit Verlangen erwarten wir die Erfüllung deiner Verheißungen . . .

 

Jesus, wir rufen zu dir: Lass uns tief im Glauben und fest in der Hoffnung stehen . . .

Friedensgruß:
Herr Jesus Christus, deine Auferstehung zeigt uns: Leben ist mehr als in dieser Welt sichtbar wird. Und du zeigst uns: Nichts kann uns von dieser Welt der Auferstehung trennen, wenn wir an dich glauben und nach deinem Wort leben. Denn DU heilst all unser Versagen und all unsere Schuld. DU befreist uns zum Leben, wie es für uns von Gott gedacht ist: ein Leben in Frieden und getragen von Deiner Liebe:

 

Der Friede und die Liebe unseres Herrn sind allezeit mit euch . . .

 

Gloria:    GL 456, 2.3 „Jesus, unser Bruder, du bist unser …“

 

Tagesgebet:
Lebendiger Gott, durch die Auferweckung deines Sohnes hast du unsere Hoffnung gestärkt und uns alle Zuversicht gegeben, dass wir in der Kraft des Glaubens dem Ziel unseres Leben näher kommen. Stehe uns bei, wo Zweifel, Sorgen und Ängste unser Leben und manchmal auch den Glauben trüben. Lass uns durch dein Wort gestärkt immer wieder aufstehen und deine Liebe erfahren, damit wir sie weiter geben an viele, heute und alle Tage unseres Lebens – Amen.

 

Lesung:            Apg 2, 42 – 47 

Die Gläubigen hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. Alle wurden von Furcht ergriffen und durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.

Und alle, die glaubten, waren an demselben Ort und hatten alles gemeinsam. Sie verkauften Hab und Gut und teilten davon allen zu, jedem so viel, wie er nötig hatte.

Tag für Tag verharrten sie einmütig im Tempel, brachen in ihren Häusern das Brot und hielten miteinander Mahl in Freude und Lauterkeit des Herzens. Sie lobten Gott und fanden Gunst beim ganzen Volk. Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

 

Antwortgsg.:    GL 281, 2.3 „Seht, wie ich, der Herr, euch liebe …“

 

Halleluja: GL 174, 3 „Halleluja, …“

 

Evangelium:    Joh 20, 19 – 31

 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: „Friede mit euch!“

Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: „Friede mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“

Nachdem er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: „Empfangt Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.“

 

Thomas, der Didymus (=Zwilling) genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: „Wir haben den Herrn gesehen.“ Er entgegnete ihnen: „Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mahl der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“

Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: „Friede mit euch!“ Dann sagte er zu Thomas: „Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und werde nicht ungläubig, sondern gläubig.!“

Thomas antwortete und sagte zu ihm: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesus sagte zu ihm: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

 

Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

 

Predigt:
Was für ein Bild wird uns da in der Lesung aus der Apostelgeschichte von der frühen Kirche gezeichnet? Es klingt nach einer Art Urkommunismus.

Alles gemeinsam haben, Hab und Gut zugunsten der Gemeinschaft verkaufen, damit jeder das und davon so viel bekommt, wie er/sie zum Leben brauchen. All das geschieht auf der Grundlage der Lehre der Apostel – warum ist hier keine Rede von Jesus? – und immer ist es die Gemeinschaft, die handelt.

Zentrum dieser Gemeinschaft ist das Brechen des Brotes, also das Mahl Jesu, und die Gebete, die nicht näher benennt werden. Der Tempel scheint noch eine wichtige Rolle zuspielen und damit die jüdischen Wurzeln, doch das Entscheidende vollziehen sie in ihren Häusern: das Mahl Jesu.

 

Lukas beschreibt hier einen Idealzustand der frühen Kirche mit dem Ziel, in Erinnerung zu halten, wie es sein sollte. Wirklich hat es dieses Ideal wohl nicht gegeben. Doch es zeigt auf, wie wenig es braucht, um im Geiste Jesu zu handeln und seine Botschaft mit Leben zu erfüllen. Es zeigt auf, wie Jesu neue Gerechtigkeit aussehen soll. Es geht eben um eine Gerechtigkeit, die jedem das zum Leben gibt, was er/sie braucht, um in Würde zu leben.

Vom dem, was Lukas in der Apostelgeschichte beschreibt, stellen sich Fragen an uns heute: Wie sieht es aus um unsere Gemeinschaft als Christen, hier in unserer Gemeinde und in der Kirche insgesamt? Welchen Stellenwert hat für uns das Mahl Jesu? Jetzt in der Coronakrise lässt sich das gut erkennen. Fehlt uns das gemeinsame Mahl? Und wenn ja, warum feiern wir es nicht selbst in unseren Häusern?

 

Es ist kein Zufall, dass ich diese Gottesdienste bewusst mit dem Mahl Jesu verbinde. Es ist Jesu Angebot an uns alle, dies in unseren Häusern und Familien zu praktizieren – wie es die frühen Christen ganz selbstverständlich getan haben. Denn es ist Jesus, auf den wir schauen müssen, seinem Beispiel sollten wir folgen. Und nirgends hat Jesus sein Mahl exklusiv an die Apostel oder eine eigene Priesterkaste gebunden.

Darum schauen wir heute einmal genauer auf Jesus und den Apostel Thomas. Thomas ist jener Apostel, der Jesus in seiner Abschiedsrede fragte: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, wie sollen wir dann den Weg kennen?“ Thomas ist damit von Beginn an ein Fragender und damit ein Suchender. Ich bin überzeugt, dass genau dies die notwendige Grundlage tragfähigen Glaubens ist.

 

Thomas ist nach Jesu Tod und Auferstehung der Einzige, der sich nicht einschließen lässt. Er hat keine Angst wegen seines Glaubens an Jesus, sondern geht hinaus und ist dann auch nicht da, als Jesus den anderen erscheint. Ihm fehlt damit die Erfahrung der Auferstehung. Und vom Hörensagen lässt er sich nicht überzeugen. Sein Fragen und Suchen braucht eine persönliche Antwort, braucht Begegnung und Beziehung.

Es ist wie bei uns selbst. Unser Kinderglaube hat im Erwachsenenalter längst ausgedient – und wenn nicht, dann trägt er nicht mehr. Glaube muss mit dem Leben mitgehen, mitwachsen und sich dabei immer neuen Fragen stellen. Glaube bleibt ein Leben lang eine immer neue Suche. Zweifel spielen dabei eine entscheidende Rolle. Zweifel ist der Bruder des Glaubens oder wie ein Sprichwort sagt: „Wo der Glaube lebt, da singt der Zweifel die zweite Stimme.“

 

Früher wurde Zweifel als Sünde gebrandmarkt. Heute sagt z. B. Anselm Grün: „Der Zweifel ist der Motor des Glaubens.“ Und ich bin überzeugt, Anselm Grün hat recht. Er hat erkannt, dass erst das Suchen und Fragen, das Ringen um die Wahrheit zu einem reifen und tiefen Glauben führt, der uns tragen kann. Wer auf (fast) alles eine Antwort oder Erklärung hat, wer sich nicht damit schwer tut im Blick auf alle Katastrophen, alles Leid auch so vieler Unschuldiger mit einem guten Gott in Verbindung zu bringen, der ist in einem oberflächlichen oder autoritätshörigen Glauben stecken geblieben.

Ich sehe, dass genau dies heute immer mehr Menschen entdecken und neu zu Fragenden und Suchenden werden – und genau darum ihre Probleme mit Amt und Amtskirche haben. Es ist an der Zeit, Fragende, Hinterfragende und Zweifler hochzuschätzen und mit Kritikern und Zweiflern respekt– und liebevoll umzugehen und das Gespräch mit ihnen suchen. Genau das tut Jesus mit Thomas. Er gibt sich nicht mit Erklärungen zufrieden, die Erzählungen der anderen Jünger überzeugen ihn nicht. Er muss es selbst erfahren am eigenen Leib.

 

Jesus wendet sich Thomas liebevoll zu. Jesus kennt hier kein „Zu–spät“, denn ER weiß es selbst, wie wichtig der persönliche Kontakt und die Begegnung miteinander sind. Ohne das verkümmert Glaube. Nur wer Jesus als dem Christus persönlich begegnet, kann den Glauben an ihn durchhalten. Das wird gerade auf einer anderen Ebene in der Coronakrise deutlich.

Alle Beschränkungen lassen sich nur längere Zeit durchhalten, wenn persönliche Erfahrungen vorhanden sind: d.h. wenn ich Menschen kenne, die die Krankheit durchgemacht haben oder vielleicht sogar gestorben sind, oder wenn ich selbst betroffen war/bin, oder wenn ich mich intensiv mit der Problematik auseinandergesetzt habe.

 

Zurück zu Thomas im Evangelium. Er hat seine Zweifel, weil ihm die persönliche Erfahrung fehlt. Jesus erscheint auch ihm – vor den Augen all der anderen Jünger. Und Jesus macht ihm keine Vorwürfe wegen seiner Zweifel. ER fordert ihn nur auf zu sehen und gibt ihm die Chance, seine Wunden zu berühren. Thomas erkennt: Es ist der Herr, Jesus ist wahrhaft auferstanden: „Mein Herr und mein Gott!“ Das ist keine Bekenntnisformel sondern der Ausdruck seiner Beziehung zu Jesus.

In der Begegnung mit Jesus lebt die Beziehung zu ihm neu auf. Sein Glaube hat eine Antwort gefunden, nicht präsentiert bekommen. Daraus erwächst für uns heute wieder eine Frage: Wie können wir diesem Auferstandenen begegnen, damit auch unser Glaube seine Antwort findet in allem Suchen und Fragen? Die Möglichkeit des Thomas haben wir nicht mehr, doch es gibt Begegnungsmöglichkeiten auch heute.

 

Da ist die Auseinandersetzung mit den Texten der Schrift; da sind das Gespräch und der Austausch darüber. Da sind die Vorstellungen Jesu von der neuen Welt Gottes, von Gottes Reich, die wir aus Jesu Gleichnissen erkennen können. Da sind Gebet und Meditation und da ist das Mahl Jesu, die Tischgemeinschaft mit ihm, die ER uns ans Herz und in unsere Hände gelegt hat. Hinzu kommen die Begegnung mit Menschen, die in seinem Geist leben und Gutes wirken; oder Menschen, die aus der Kraft ihres Glaubens ein schweres Schicksal meistern.

All das sind wahrhaftige Berührungspunkte mit IHM. Da wird ER für uns immer neu lebendig und wird greifbar, spürbar. Wo aber solche Begegnungen möglich sind, da ist Kirche lebendig – mit oder ohne Amt. Wer Jesu Stimme heute in seinem Leben hören will, der muss ihn fühlen, spüren können. Und dazu braucht es eine Kirche, die nicht Lehrmeisterin ist, die nicht auf Horchen und Ge–Horchen setzt, sondern die lebendige Erfahrungen mit dem lebendigen Christus ermöglicht. Es ist eine Kirche, in der Jesu Geist weht und eine neue Weite und Freiheit eröffnet.

 

Und ein Letztes zeigt uns Thomas. „Wer zu spät kommt, den beschenkt das Leben.“ Er kam im Vergleich zu den anderen zu spät, denn er brauchte Zeit, das Erlebte mit Jesu Tod zu verarbeiten. Ostern musste mühsam in ihm wachsen. Und er wurde von Jesus reich beschenkt. Sein Suchen und Fragen, seine Zweifel haben sich als gut angelegtes Kapital erwiesen.

Werden wir mehr zu „Thomas–Christen“ werden? Es könnte dadurch eine interessante und menschlichere Kirche entstehen, wachsen, eine Kirche, die sich immer weiter entwickelt und nie fertig sein wird. Denn eine Kirche, die sich als fertig versteht, ist fertig und verzichtbar; sie hat sich überlebt.

Amen.

 

Credolied:   GL 456, 1.4 „Herr, du bist mein Leben, Herr …“

 

Fürbitten:
Gott, du schenkst uns Leben und Du heilst all unsere Wunden. Im Bunde mit Dir können wir uns einsetzen für das, was Jesus so wichtig und für uns so notwendig ist: Frieden und eine neue Gerechtigkeit, Versöhnung und Barmherzigkeit. So bitten wir:

Für alle, die das Miteinander der Menschen und Völker gestalten und die Macht dazu haben: Erfülle sie mit deinem Geist der Liebe und Gerechtigkeit, damit immer mehr Menschen in Würde leben können . . .

Für alle, die unhinterfragt und ungezügelt den Impulsen von Abwertung, Wut und Hass in ihrem Denken und Tun nachgehen. Wecke sie auf und lass sie umkehren, damit dein Friede sich ausbreiten kann . . .

Für alle Menschen, jung und alt, die uns in Erinnerung rufen, dass Friede und Gerechtigkeit auch unseren Umgang mit der Umwelt einbeziehen muss: Lass uns mehr in Zusammenhängen denken und handeln . . .

Für alle, die in dieser Zeit der Corona-Einschränkungen ungeduldig werden: Lass uns alle begreifen, wie notwendig solche Beschränkungen sind, weil wir nichts gegen das Virus in der Hand haben . . .

Für alle, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und jetzt besonders stark gefordert sind: Stärke sie in ihrem Einsatz und schenke ihnen dabei auch immer neu Momente der Freude . . .

Für uns selber, die wir immer wieder Zeiten des Zweifels im Leben und Glauben erfahren: Lass uns nicht verzweifeln, sondern aus allem Zweifel lernen und gestärkt daraus hervorgehen . . .

Für unsere Verstorbenen: . . . Lass sie bei dir alle Erfüllung finden und in deiner Liebe für immer geborgen sein . . .

Leben spendender Gott, dir vertrauen wir uns an, denn Du bist unser Leben. Mit deinem Sohn und unserem Bruder beten wir:

 

Vater unser: Vater unser . . .

Denn dein ist das Reich . . .

 

Gabenber.:    GL 457, 1 – 3 „Suchen und fragen, hoffen …“

 

Gabengebet:
Herr Jesus Christus, du bist den Jüngern erschienen, um sie aus ihrer Trauer und ihren Zweifeln zu befreien. Beim Mahl erkannten sie dich als Auferstandenen. Auch wir haben deine Botschaft gehört und bedacht, auch wir sind mit dir zum Mahl beisammen. Lass uns wie die Jünger erkennen, dass deine Auferstehung für uns neues Leben bedeutet – jetzt schon und erst recht am Ende der Zeiten, wenn Du uns rufst zu dir – Amen.

 

Lobpreis:
Ewiger Gott, unser aller Vater und Mutter, in deinem Sohn Jesus hast du dich uns offenbart als ein Gott, der sich um die Menschen kümmert. Nicht der Tod wird das letzte Wort haben, sondern das Leben. Lass uns hoffnungsfrohe Menschen sein, denn deine Liebe kennt keine Grenzen.

Wie Jesus seinen Frieden und seinen Geist mit den Jüngern teilte, so wollen wir untereinander eines Sinnes sein. Wir wollen an einer Welt bauen, in der wir versöhnungsbereit mit einander umgehen. Lass uns das loslassen, was uns hindert, deine Liebe mit Leben zu erfüllen.

Möge dein Geist der Liebe uns nahe sein und uns Kraft geben. Lass uns in seiner Nachfolge wandeln und die Einheit mit dir spüren. Gib, dass wir auf Erden aufeinander achten und füreinander sorgen. Keiner soll hungern oder vor Einsamkeit sterben. Lass uns gemeinsam diesem Ziel entgegen gehen.

 

Lied:   GL 472, 1 – 4 „Manchmal feiern wir mitten …“

 

Communio: 
Lebendiger Gott, wir glauben daran: dein Geist ist auch heute unter uns gegenwärtig. SIE wandelt für uns Brot und Wein, damit sich darin Jesus mit uns neu verbindet als Quelle des Lebens.

 

Worte: Bitte nehmen Sie das Brot in die Hand und sprechen, wobei Sie ein Kreuz über das Brot zeichnen:

 

Wir nehmen und essen das Brot: Es ist für uns Jesu Leib, + der für uns hingegeben wurde. Wir tun es zu seinem Gedächtnis.

 

Communio:  Alle essen das gesegnete Brot im Gedenken an Jesus und der Gewissheit all seiner Verbundenheit in Liebe zu uns.

 

Worte:  Bitte nehmen Sie den Schluck Wein in die Hand und sprechen, wobei Sie ein Kreuz über den Wein zeichnen:

 

Wir nehmen und trinken den Wein: Er ist für uns Jesu Blut, + der Neue Bund in seinem Blut, das für uns vergossen wurde zur Vergebung der Sünden.

 

Communio: Alle trinken den gesegneten Wein im Gedenken an Jesus und der Gewissheit all seiner Verbundenheit in Liebe zu uns.

 

Danklied:  GL 775, 1.5.6 „Das neue Morgenrot erglüht, …“

 

Schlussgebet:
Treuer Gott, wir durften die Einheit mit dir neu erfahren im Mahl von Brot und Wein. Wir danken dir, dass Du uns nicht im Stich lässt. Immer neu stärkst Du uns durch dein Wort und das Mahl Jesu. Lass uns nun Jesu Botschaft wieder neu hinein tragen in diese Welt, damit dein Friede und deine Gerechtigkeit erfahren werden durch uns als Menschen deiner Liebe, heute und jeden Tag neu – Amen.

 

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Segen:
Der gute Gott segne uns, damit wir uns freuen können über unsere eigenen Gaben und Möglichkeiten,

damit wir uns freuen können in aller Gelassenheit über das, was andere vermögen,

damit wir voll Dankbarkeit großzügig sein können, wo andere kleinlich sind,

damit wir frei und bescheiden bleiben, weil deine Liebe uns erfüllt, auch wenn andere sich groß machen müssen.

 

Das gewähre uns als seinen Segen der Vater + durch den Sohn im Hl. Geist – Amen.

Gehen wir unseren Weg und erfüllen seinen Segen mit Leben, halleluja, halleluja . . .

 

Schlusslied:   GL 533, 1 – 3 „Lasst uns erfreuen herzlich …“

 

 

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