logo PG effata

Gottesdienst 5. Fastensonntag     29. März 2020

Eingangslied:    GL  271, 1.2.4  „O Herr, aus tiefer Klage …“   

Einführung:    
Auf dem Weg nach Ostern sind wir heute an der vielleicht entscheidenden Station angelangt. Jesus erfährt von der ernsthaften Krankheit seines Freundes Lazarus. Es könnte auf heute übertragen SARS–CoV 2 sein. Er wird ihn nicht mehr lebend antreffen. 

Es geht eben um Leben und Tod. Die Schwestern des Lazarus rufen Jesus, weil sie überzeugt sind: ER kann Lazarus Leben schenken. Doch Jesus lässt sich Zeit und kommt zu spät. Es ist wie im Leben heute: der Pfarrer ist im entscheidenden Moment nicht greifbar. Und dann? 

Jesus erweist sich stärker als der Tod dieser Welt. Er ruft Lazarus ins Leben zurück. Gottes Möglichkeiten sind eben unbegrenzt und unabhängig von irgendeinem Zeitpunkt oder einem Ritual. Das sollte uns Hoffnung geben.

Kyrie – Ruf:    
Herr Jesus, wir tun uns oft schwer mit Sterben und Tod. Dabei bist du es, der uns ins Leben führt . . .

Jesus Christus, du selbst bist den Weg in den Tod gegangen und wurdest auferweckt ins Leben . ..

Jesus, du bleibst an unserer Seite, auch wenn wir nicht immer bei dir sind. Du führst auch uns durch den Tod ins Leben . . .

Friedensgruß:   
Herr Jesus Christus, dein Leben war ein einziger Kampf für das Leben, wie es Gott für uns will. Darum hast du so viele geheilt, aufgerichtet und sogar aus dem Tode erweckt. Wir vertrauen darauf, dass du dies bis heute tust, gerade auch in Zeiten der  Corona–Krise. Darum bringen wir all unser Versagen und unsere Schuld vor dich und bitten um Heilung.

Der Herr vergibt euch alle Fehler und Schwächen, er befreit euch aus allen Schuldverstrickungen und führt euch aus aller Enge des Denkens und der Ängste. ER schenkt euch einen Neuanfang mit ihm und miteinander. So werdet ihr seinen Frieden und seine Liebe neu erfahren:

                   Der Friede und die Liebe unseres Herrn sind allezeit mit euch . . .

Lied:                GL  291, 1.2.6  „Holz auf Jesu Schulter …“   

Tagesgebet:     
Leben spendender Gott, du bist für uns Quelle allen Lebens. Von dir kommen wir und zu dir kehren wir eines Tages zurück. Begleite uns auf unseren Wegen durch diese Welt und hilf uns, deine Liebe und Barmherzigkeit vielen Menschen zu zeigen. Jetzt in Zeiten von Corona lass uns solidarisch sein. Liebe und Barmherzigkeit zeigt sich nun im Abstand halten, in Nachbarschaftshilfe und Telefongesprächen. Auch so wird dein Licht aufleuchten unter uns, heute und alle Tage unseres Lebens – Amen.

Evangelium:    
Das Evangelium unterteile ich in drei Abschnitte, um zu jedem Teil die entsprechenden Gedanken zu schreiben. Das ganze Evangelium ist im Neuen Testament unter Johannesevangelium, Kapitel 11 zu finden. Hier verwende ich eine gekürzte Fassung.

                   Joh  11, 3 – 7.17

Lazarus war krank. Daher sandten seine Schwestern Maria und Marta, Jesus die Nachricht: „Herr, sieh: Der, den du liebst, ist krank.“

Als Jesus das hörte, sagte er: „Diese Krankheit führt nicht zum Tod, sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.“

Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus. Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: „Lasst uns wieder nach Judäa gehen.“

Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.

Predigt 1:      
Unerhört, was Jesus hier tut. Da ist sein Freund ernsthaft krank und er zeigt keine Eile, sondern bleibt noch zwei Tage da, wo er gerade ist.

Aber noch schlimmer: Er spielt die Krankheit herunter. Sie führe nicht zum Tode, sondern Gottes Herrlichkeit soll sich durch sie zeigen. Wieder erhebt sich die Frage: Braucht Gott ernste Krankheit, um seine Herrlichkeit, d.h. seine Größe und Liebe zu zeigen? Das kann doch nicht sein! Denn ein solcher Gott wäre ein Sadist, ein kaltherziger und ignoranter Gott, der über Leichen geht.

Hinter Jesu Worten muss etwas anderes stehen. Und das tut es. Denn Jesus agiert auf dem Hintergrund eines viel weiteren Horizontes als wir. Wir denken immer nur in den Kategorien dieser Welt. Unser Blick muss aber geweitet werden, weil Leben mehr ist, als in dieser Welt sichtbar wird. Wir sind durch den Glauben an Jesus bereits vom Reich Gottes umfangen. Im Zeichen der Taufe und Firmung haben wir dies gefeiert und feiern es immer neu in jeder Eucharistiefeier.

Jesus hat also keine Eile, denn seine Liebe umfängt uns immer, ganz gleich wo wir und wo ER gerade ist. Wir sind nie allein, das dürfen wir nicht vergessen. Als Jesus dann später bei Maria und Marta ankommt, ist es – wieder nur in unserem Denken – zu spät. Lazarus liegt bereits vier Tage im Grab. Wie geht Jesus nun mit dieser Situation um?

ER hält keine salbungsvolle Grabrede, keine „heilig-sprechende“ Lobrede auf den Verstorbenen. ER flüchtet sich nicht in Formeln, Floskeln und fromme Sprüche, die weder trösten noch eine neue  Perspektive des Lebens eröffnen können für das Leben nach dem Tod des Freundes und Bruders. Hören / Lesen wir den zweiten Teil des Evangeliums:

                        Joh  11, 20 – 27 

Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“

Jesus sagte zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen.“

Marta sagte zu ihm: „Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.“

Jesus sagte zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?“

Marta sagte zu ihm: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus (= Messias) bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“

Predigt 2:       
Jesus weiß, dass er in der Menschen Augen und Denken zu spät kommt. ER hat es quasi absichtlich getan. Und er wird von Marta auch daran erinnert: „Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.“

Aber Marta bringt dies nicht als Vorwurf. Sie bekennt ihren Glauben, dass Jesus in Einheit mit Gott noch helfen kann: „Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.“ Sie kann die Situation annehmen im Glauben / Vertrauen auf IHN, Jesus. Das ist die Grundlage für ein tiefes Glaubensgespräch über das Leben der Auferstehung!

Hier werden keine platten Worte gewechselt, sondern Worte des Lebens – genauer: Worte ewigen Lebens! Jesu Worte lassen sich in heutiger Sprache etwa so zusammenfasen:

Ich bin der, der euch jetzt schon zu einem neuen Leben auferweckt. Wer auf mich vertraut, sich an mir orientiert, in meinem Sinne fühlt, denkt und handelt, der hat bereits dieses neue Leben – und es kann ihm selbst durch den Tod nicht genommen werden. Alle, die durch den Glauben an mich ein neues, ein wahres und erfülltes Leben begonnen haben, werden es nie mehr verlieren.

Jesus schaut nicht zurück, um die Verdienste seines Freundes Lazarus zu würdigen, sondern er wendet sich an die Lebenden, die jetzt noch auf dem Weg sind, die trauern und Halt suchen – ihnen will er etwas ans Herz legen. Da gibt es kein besseres Jenseits, sondern Auferstehung heute und jetzt – mitten im Leben.

Jesus zieht die Grenze zwischen tot und lebendig ganz anders als es Marta, Maria und wir heute tun. Tragisch ist für ihn nicht, dass ein Mensch stirbt und das viel zu früh. Tragisch ist für ihn nur, wenn ein Mensch stirbt, ohne wirklich gelebt zu haben. Nicht die Länge eines Lebens ist entscheidend, sondern die Tiefe und Qualität. Tod und neues Leben ereignen sich hier und heute!

Wir müssen also nicht erst ums Leben kommen, um ins ewige Leben zu gelangen. Dieses beginnt bereits, wenn ich mich für den Glauben an Jesus als den Christus entscheide. Darauf zielt Jesu Frage: „Ich bin die Auferstehung und das Leben . . . Glaubst du das?“ Marta glaubt und bekennt diesen Glauben: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“ Können wir dies aus vollem Herzen ebenso bekennen?

Die meisten Leute fragen bei großer Betroffenheit: Gott, wo bist du?

Die größte Betroffenheit entsteht jedoch, wenn ich frage: Gott, wo bin ich?

Ohne Antwort sind wir nicht. Gott gab sie uns in Jesus Christus!

Ich finde mich, indem ich mich von ihm finden lasse: „Komm heraus!“

Seine Stimme betrifft mich und holt mich heraus in seine Gegenwart, wo ich bleibe.

   (Karl Enderle)

                        Joh  11, 32 – 45 

Als Jesus sah, wie Maria weinte und mit ihr die Juden, die gekommen waren, war er in Innersten erregt und erschüttert. Er sagte: „Wo habt ihr ihn beigesetzt?“ Sie sagten zu ihm: „Herr, komm und sieh!“

Da weinte Jesus. Die Juden sagten: „Seht, wie lieb er ihn hatte!“ Einige aber sagten: „Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb?“

Da wurde Jesus wiederrum innerlich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war. Jesus sagte: „Nehmt den Stein weg!“

Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: „Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.“ Jesus sagte zu ihr: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?“

Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.“

Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: „Lazarus, komm heraus!“ Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: „Löst ihm die Binden und lasst ihn weg gehen!“

Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

Predigt 3:       
Jesus will ans Grab, wo Lazarus seine letzte Ruhe gefunden hat. „Herr, komm und sieh!“ Diese Antwort greift Jesu eigene Worte auf, die er den Jüngern gab, als sie nach seinem Wohnort fragten.

Keine großen Worte nur das Nötigste: Komm und sieh! Jesus zeigt dabei viel innere Anteilnahme. ER ist nicht kalt, sondern ganz bei den Trauernden. ER gibt ihnen Halt durch sein Mitgehen. Seine Botschaft entfaltet ungeahnte Kräfte, sie verändert Menschen, wenn sie sich darauf und damit auf IHN ganz einlassen.

Merken Sie, dass die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus wieder einmal eine Symbolgeschichte ist? Eine starke Geschichte, die zeigt, was Jesus alles bewirken kann, welche Kraft er uns geben wird, um sogar die Situation von ernster Krankheit und Tod zu bestehen – unabhängig davon, wie es in dieser Welt ausgehen wird.

Jesus zeigt hier, dass sich in der Begegnung mit IHM die Worte des Propheten Ezechiel erfüllen: „Ich öffne eure Gräber und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf“ ( Ez 37, 12). Das ist mehr als zu verhindern, dass einen Krankheit und Tod treffen. Denn das geht nicht. Jesus / Gott bewahrt nicht vor dem Dunkel dieser Welt, nicht vor Krankheit, Leid und Tod. ER bewahrt uns in all diesem und führt uns zum Leben.

Der Glaube an Jesus als dem Christus, der für uns „Auferstehung und Leben“ ist, lässt sich etwa so beschreiben:

  • Ich glaube, dass ER mich vom Stein meiner Bequemlichkeit oder meiner Resignation befreien kann.
  • Ich glaube, dass ER mich aus dem Grab meiner Enttäuschungen und Verletzungen herausruft.
  • Ich glaube, dass ER mir die Binden meiner Ängste und Zweifel lösen kann.
  • Ich glaube, dass ER mich herauskommen und weggehen lässt aus Vorurteilen, auf die andere mich festgelegt haben.
  • Ich glaube, dass ER mich in allem, was in diesen Coronazeiten auf mich einwirkt und mir Angst oder was auch immer macht, begleitet und mich stärken wird.
  • Ich glaube, dass ER mich zur Auferstehung führen wird – jetzt schon und erst recht im Tode.

Wirklich zu leben – befreit und gelöst im Hier und Heute: dafür wirbt Jesus in seinem Reden und Handeln. Dazu ermutigt uns Johannes durch diese Symbolgeschichte von der Auferweckung des Lazarus. Dazu noch einmal ein Gedicht von Karl Enderle, das mit „Auferstehung jetzt“ überschrieben ist:

Extra früh aufstehen,

um zu Jesus zu stehen,

weil ER uns beisteht –

das ist bereits Auferstehung.

Extra früh beistehen,

um zu einem Menschen zu stehen,

weil er es notwendig braucht –

das ist bereits Auferstehung.

Extra früh eingestehen,

um einen Menschen um Verzeihung zu bitten,

weil er darauf wartet –

das ist bereits Auferstehung.

Extra früh zusammenstehen,

um für die Armen zu protestieren,

weil sie unsere Stimme brauchen –

das ist bereits Auferstehung.

Extra früh Solidarität zeigen,

um Alten oder Infizierten beizustehen

durch Einkäufe, Anrufe, usw. . . .

denn sie brauchen uns –

das ist bereits Auferstehung.

Extra früh sich Zeit nehmen,

um das sonntägliche Wort Jesu zu lesen / hören,

weil ER uns ruft und beruft zum „Sunday for future“ –

das ist bereits Auferstehung.

Credolied:          GL  425, 1.2.4.5  „Solang es Menschen gibt …“ 

Fürbitten:       
Jesus, du hast dir den Tod deines Freundes Lazarus zu Herzen gehen lassen. Wie du an ihm deine Macht zum Leben gezeigt hast, so zeige dich auch uns und der ganzen Welt. Wir bitten dich:

Der Tod bewegt auch uns, wenn wir einen lieben Menschen gehen lassen müssen.

Tröste uns durch deine Verheißung, das kein Mensch verloren ist, sondern durch dich zum Leben findet in deinem Reich . . .

Das Leben ist mehr als in dieser Welt sichtbar werden kann.

Erfülle uns mit Sehnsucht nach diesem „Mehr“ des Lebens und lass uns an die Auferstehung für uns glauben . . .

Wie auch immer unser Leben sein wird, gleich was uns zustößt, du bist mit uns, um uns ins Leben zu führen.

Lass uns daran glauben, dass du unser Retter bist . . .

Viele Menschen starben an Covid 19 und es werden noch viel mehr. Die Beerdigungen sind auf einen sehr kleinen Kreis beschränkt, was ein Abschiednehmen erschwert.

Erfülle uns mit der Gewissheit, dass du sie alle zu dir ins Leben der Auferstehung rufst und ihnen die Fülle des Lebens in deinem Reich schenkst . . .

Wir denken auch an die Opfer von Gewalt, Terror und Krieg. Sie sterben und oft kennt niemand ihren Ort der letzten Ruhe.

Schenke den Angehörigen die Gewissheit, dass du sie kennst und auch sie bei dir ins Leben der Auferstehung rufst . . . 

Wir danken dir für alle Menschen, die Sterbende und Trauernde begleiten auf dem Weg des Abschiednehmens.

Schenke ihnen gute Worte, die aufrichten und weiterführen. Lass sie nie die Hoffnung verlieren auf ihren Wegen . . .

Jesus Christus, wir danken dir für deine Nähe und deinen Einsatz für das Leben – damals und bis heute. Mit dir beten wir:

Vater unser:     Vater unser . . .

                   Denn dein ist das Reich . . .

Lied:                GL  726, 1 – 3  „Alles, was wir haben, alle …“  

Impuls:            
Manchmal bin ich in meinem Leben einem Menschen begegnet,

der mich voll angesprochen und alle Sinne wach gerufen hat.

Deswegen nehme ich an, Gott schenkt uns zur rechten Zeit die Begegnung mit solchen Menschen,

damit deren Glaube mich voll anspricht und alle meine Sinne für meinen  Glauben wach ruft.

So denke ich mir, Gott will durch Menschen uns gegenüber sein,

und im anderen Menschen entdecken wir Gottes Gegenüber.

    (Karl Enderle)

Schlussgebet:   
Treuer Gott, wir danken dir für deine Nähe, die du uns durch Menschen zeigst und spüren lässt, die uns beistehen und uns begleiten in allen Herausforderungen unseres Lebens. Wir danken dir auch für alle Lichter der Hoffnung, die uns in der gegenwärtigen Coronakrise entzündet werden. Solche Solidarität tut gut.

Wir danken dir vor allem für Jesus, deinen Gesalbten. ER richtet uns auf durch sein Wort, das wir wieder in uns aufnehmen konnten. Lass es in uns wirken und durch uns fruchtbar werden für viele, heute und immer wieder neu – Amen. 

Segen:            
Gesegnet seien alle, die Angst haben vor dem Leben, dem Sterben, dem Tod: Gottes Hand möge sie aufrichten.

Gesegnet seien alle, die mutlos werden angesichts der Schrecken dieser Welt: Gottes Kraft möge sie durchdringen.

Gesegnet seien alle, die Freude ausstrahlen und Zuversicht: Gottes Liebe möge sie beflügeln.

So segne Gott deine Aufbrüche, deinen Mut, deine Bereitschaft zum Wagnis.

ER segne dein Aushalten, deine Geduld, dein Zuhören und dein Verständnis.

ER segne deine Offenheit für alle Menschen und deinen vorurteilsfreien Umgang.

      Solchen Segen gewähre euch der lebendige Gott,

      der Vater + durch den Sohn im Hl. Geist – Amen.

      Gehet hin und erfüllt seinen Segen mit Leben . . .

Schlusslied:       GL  472, 1 – 4  „Manchmal feiern wir …“     

 

­