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Pfarreileben in der Corona-Krise

Aufgrund des Corona–Virus gibt es auch in unseren Kirchen massive Einschränkungen. Sie sind erforderlich, um die Übertragungsmöglichkeiten möglichst zu unterbinden. Je langsamer sich dieses Virus verbreitet, desto besser kann das Gesundheitssystem damit umgehen. 

Es darf wieder öffentliche gottesdienstliche Feiern,  auch Eucharistiefeiern geben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – im Freien auf 200 Personen, in der Kirche richtet sich die Teilnehmerzahl nach der Größe der Kirche, maximal aber 100 Personen.

Deshalb wurden alle möglichen Plätze markiert und die Laufwege mit Abstandsmarkierungen präpariert werden. Es ist nicht erlaubt, dass Wege sich kreuzen oder eine Person sich an einer anderen z.B. in der Bank vorbeidrängt. Zur Hilfe wird am Eingang eine Person sein, die Fragen beantworten und weiterhelfen kann. Was bedeutet das nun für unsere Gottesdienste?

Der Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität. Darum dürfen folgende Personen nicht am Gottesdienst teilnehmen:

  • Menschen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen, Fieber oder Atemwegsproblemen
  • mit Sars–CoV 2 infizierte oder unter Quarantäne stehende Personen
  • Menschen, die in den letzten 14 Tagen vor dem Gottesdienst Kontakt zu einem bestätigten an Covid 19 erkrankten hatten.

 

In Räumen ist immer ein Abstand von 1,5 Meter zu halten

Daraus ergibt sich:

Die Kirche wird nur durch offen stehende Türen betreten, damit niemand eine Klinke berühren muss.

Der Weg durch die Kirche ist am Boden durch Klebeband gezeichnet. Diesen Markierungen ist zu folgen und immer auf 1,5 Meter Abstand zu achten – markiert durch Querstreifen am Boden.

Die Bänke sind so zu besetzen, dass nur an den markierten Positionen jemand sitzt und keiner über einen anderen steigen muss.

Familien können gemeinsam in eine Bank gehen, da sie untereinander nicht diese Abstände einhalten müssen.

Zur Sicherheit steht jemand am Eingang bereit, um bei Unklarheiten zu helfen. Diese Ordner tragen eine Armbinde.

 Es ist ein Mund/Nase–Schutz zu tragen. Wenn Sie sich in derr Bank an Ihrem Platz befinden, darf der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Allerdings sollte  wegen des vermehrten Ausstoßes von Aerosolen der Mund-Nase-Schutz beim Singen wieder angelegt werden.

Am Ende ist die Kirche durch wiederum offen stehende Türen zu verlassen. Wieder ist den Bodenmarkierungen zu folgen.

Vor der Kirche – also im Freien – muss ein Abstand von 1,5 Meter gehalten werden.

 

Mitzubringen sind für den Gottesdienst:

  • Das eigene Gotteslob (es dürfen keine ausliegen)

 


Öffentliche Gottesdienste 
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – im Freien auf 200 Personen, in der Kirche richtet sich die Teilnehmerzahl nach der Größe der Kirche, maximal aber 100 Personen.

Taufen  sind wieder gestattet, 

Trauungsgottesdienste werden wie öffentliche Gottesdienste behandelt.

Beerdigungen werden wie öffentliche Gottesdienste behandelt

Firmungen  werden wie öffentliche Gottesdienste behandelt
Der ausgefallene Firmtermin wird nun am Freitag, 6. November um 11:30 Uhr nachgeholt.
Bitte beachten Sie, dass das Platzangebot in der Kirche nur für die Firmlinge, ihre Familien und Paten ausreicht.

Erstkommunionen  werden wie öffentliche Gottesdienste behandelt
Die ausgefallenen Erstkommunionfeiern wurden je nach Pfarrei bereits nachgeholt oder stehen noch kurzfristig an.
Bitte beachten Sie, dass das Platzangebot in der Kirche nur für die Kommunionkinder und ihre Angehörigen ausreicht.

In den Seniorenheimen  sind vorerst keine Gottesdienste mehr.

Die Krankenkommunion für einzelne Hauskranke ist wieder erlaubt.

Die Krankensalbung für Einzelpersonen sowie die Begleitung von Sterbenden bleiben erlaubt.
Für eine Krankensalbung oder einen Sterbesegen rufen Sie uns bitte an.

Die Kirchen sind zu den gewohnten Zeiten für das persönliche Gebet geöffnet.
Bitte beachten Sie hierbei die Hygiene- und Abstandsregeln.

Gremiensitzungen können wieder stattfinden, wenn sie zur ordnungsgemäßen Erledigung der laufenden Geschäfte erforderlich sind.
Hierbei sind die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten.

 


Die Pfarrbüros sind wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.
Die Besucher des Pfarrbüros dürfen nur einzeln eintreten.
Tragen Sie beim Besuch im Pfarrbüro bitte einen Mund-Nase-Schutz.
Wenn Sie unter einer Corona-Infektion oder unspezifischen Symptomen einer Atemwegserkrankung leiden, dürfen Sie das Pfarrbüro nicht aufsuchen.
Denken Sie daran, dass nicht jeder Besuch im Pfarrbüro zwingend notwendig ist. Vielleicht lässt sich Ihr Anliegen auch telefonisch oder per mail erledigen.

Frammersbach:  09355-900900 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Partenstein:  09355-1282 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handynummer für Sterbesegen: Telefon 0157 33927696


 Was können wir sonst noch tun?

Den sog. „Risikogruppen“ - dazu gehören insbesondere auch unsere älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen - wird empfohlen, sich besonders zu schützen und Kontakte zu anderen zu vermeiden, also: Zuhause bleiben! Keine Frage, dies kann zu einer (weiteren) Vereinsamung führen. Hier kann unsere Nächstenliebe ganz praktisch werden: Rufen Sie doch einfach mal an, plaudern Sie so wie früher von Fenster zu Fenster, im Garten oder auf dem Balkon, fragen Sie nach, ob Sie beim Einkauf behilflich sein können. Weisen Sie auf Gottesdienste im Fernsehen hin.
Wir können diese Zeit auch als Chance betrachten zum persönlichen Gebet, z.B. wenn uns die Glocken morgens, mittags und abends daran erinnern. In Ihrem Gotteslob finden Sie dazu auch Vorschläge.
Das Corona-Virus ist keine Strafe Gottes, das wäre zynisch und mit der Botschaft Jesu unvereinbar.
Das Evangelium fordert vielmehr: Tut alles, um das Virus zu beherrschen, sorgt für die Erkrankten und kümmert euch um die Furchtsamen,
vertieft die Achtsamkeit, verstärkt die Nächstenliebe!

 


Informationen zur Corona-Krise, Livestream s zu Gottesdiensten, Ermutigungen für den Alltag finden Sie auch unter

https://www.bistum-wuerzburg.de/

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