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Der etwas andere Gottesdienst – Zu einem ganz besonderen Gottesdienst trafen sich einige Paare, um Gemeinsamkeit beim Wandern in freier Natur zu erleben und zu genießen. Es gab Stationen, die die Sinne anregten und die Herzen berührten. Anschließend genossen sie ein romantisches Dinner bei Kerzenschein im Landgasthof Kessler. Eine gelungene Veranstaltung im Zeichen des Valentintages.

Liebe – sagt man schön und richtig
Ist ein Ding, was äußerst wichtig.
Nicht nur zieht man in Betracht
Was man selber damit macht,
nein, man ist in solchen Sachen
auch gespannt, was andere machen.

                                   Wilhelm Busch

Unser Treffpunkt war am Marktplatz. Unter Regenschirmen versteckt warteten wir beim Sektempfang mit feucht-fröhlichen Liedern auf das Ende des heftigen Schauers. 
Kurz nach 16 Uhr hatte Petrus ein Einsehen - bis auf einen kleinen Schauer zwischendurch blieben wir für die nächsten 3 Stunden trocken.

Auf unserer Wanderung hinaus zum neuen Erlebnispfad hörten wir, woher der Valentinstag kommt. Wir gingen auf eine gemeinsame Reise mit unserem Partner, um zu erfahren, wie unsere Beziehung lebendig bleiben kann. 

Auf dem Weg zur 1. Station überlegten wir uns, was in der vergangenen Woche bei uns beziehungstechnisch los war. Am Anfang des Fahrradweges ging es um die Dankbarkeit in unserer Beziehung. Wir sangen und beteten zusammen.

Bis zur 2. Station überlegten wir uns, was wir alles schon in unserer Beziehung gemeinsam erlebt haben. An der Brücke wurden die Männer von den Frauen durch ein Absperrband getrennt und riefen sich nacheinander klassische Anschuldigungen an den Kopf. Danach wurde das Absperrband entfernt und wir liefen unserem Partner einzeln entgegen und sagten ihm ein nettes spontanes Wort. Wir nahmen uns ein buntes Papierschiffchen, gaben alles was das Leben schwer macht in Worten und Gedanken hinein und übergaben es symbolisch den Wellen des Lohrbachs.

Gemeinsam gingen wir zur 3. Station an die Hängebrücke, dort wateten wir durch Pfützen und Matsch und erklommen den steilen Anstieg, dies sollte uns die schwierigen Situationen in unserem Leben symbolisieren. Doch davor wurden wir mit kleinen Würstchen und Trauben gestärkt.

An der 4. Station genossen wir den freien Blick auf der Aussichtsplattform, sagten uns Danke, dass wir uns gefunden haben und sangen ein Lied. Anschließend erhielten wir 1 kleines Papier als Unterlage, 1 kl. Herzstreichholzpäckchen, 1 kl. Rotes „Flying wish paper“ (fliegendes Wunschpapier) welches wir mit 1 Wunsch für unsere Beziehung beschrifteten und mit dem Feuerzeug anzündeten. Das Papier flog, während es verglühte, in den Himmel. Anschließend durften wir die Lieblings-Merci-Schokolade für unseren Partner aussuchen, ihm geben und sofort verspeisen.

Danach liefen wir zur 5. Station in der Lohrtalstraße auf einen kleinen Wiesenplatz mit beleuchteten Kerzen. Dort sangen wir und gaben uns den Abschlußsegen. Als kleine Erinnerung an den schönen Nachmittag durfte sich jeder eine Blumenzwiebel (liebevoll in Folie eingepackt und mit einem Herzbändchen verziehrt) aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Die letzte Station war das Abschlußdinner im Landgasthof Keßler. Das Essen war sehr lecker. Zwischen den einzelnen Gängen hörten wir Gedichte, Witze und Geschichten über die Liebe.

Es war ein super schöner Nachmittag und Abend !

Vielen Dank dem Vorbereitungsteam Rita, Gabi, Elisabeth und Gerda für den gelungenen „etwas anderen Gottesdienst“.

                                                                                              Anne Raue

 

 

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