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Wallfahrten, Prozessionen, Bittgänge … ,

Wallfahrt

Es kam die Info und es stand in der Zeitung: Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran hat das allgemeine Verbot von Wallfahrten und Prozessionen für unser Bistum mit einer neuerlichen Verordnung zur Durchführung von Gottesdiensten aufgehoben. Grundsätzlich gilt das sofort, also bereits zu den anstehenden Bitttagen und zum Hochfest Christi Himmelfahrt.

Ich habe gleich die Ehrenamtliche vor Ort per Mail informiert und Sie nach ihrer Meinung gefraget: Mit folgenden Worten:

"Wir sollten bitte "pastorale Klugheit" walten lassen. Für mich gilt in diesem konkreten Fall: Nur weil wir es dürfen, muss es nicht gleich umgesetzt werden.

Dieser Meinung sind auch die Mehrzahl der Ehrenamtlichen vor Ort. Gerade auch im Hinblick auf die Coronazahlen und die aufwendige Organisation. Der Blick auf das, was Kirchen dürfen, ist sehr kritisch.

In einer Zeit, in der viele Menschen sich belastet fühlen von den Einschränkungen und Verboten im Rahmen des Infektionsschutzes und die Kritik lauter wird, kann es auch falsch verstanden werden, wenn Kirchengemeinden solche öffentlichen Feiern mit Prozessionen starten. Wallfahrten und Prozessionen von nur wenigen Personen stellvertretend für die sonst üblichen Gemeinschaften ersetzen kaum den Sinn des gemeinsamen Unterwegs seins und es wird wahrscheinlich auch nicht so schön und wahrscheinlich strümpfig (Abstand, Musik, Gesang ...) . Deshalb wird es in unserer PG Effata im Spessart als Ersatz von Wallfahrten (Bittgänge) und Prozessionen dann Bittgottesdienste oder besonders gestaltete Messfeiern geben.

Ihr Pfarrer Michael Schmitt

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