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Taufe des Herrn

Mit diesem Sonntag, endet die Weihnachtszeit.

Deshalb, ein herzliches Dankeschön allen die unsere Kirchen geschmückt haben, jetzt werden die Kirchen wieder entschmückt, vielleicht bleibt manches bis Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess stehen.

" In der Weihnachtszeit gedenkt die Kirche vor allem der Kindheit Jesu: Gott ist Mensch geworden, er wird geboren und beschnitten, er ist mit seinen Eltern auf der Flucht vor der Verfolgung durch Herodes. Mit der Taufe des Herrn, die die Weihnachtszeit beschließt, beginnt etwas Neues: Das öffentliche Auftreten Jesu. In der Liturgie wird das festliche Weiß der Gewänder zuletzt an diesem Sonntag nach Epiphanie, also zwischen dem 7. und 13. Januar, getragen. Tags darauf beginnt die Zeit im Jahreskreis, das Weiß weicht den grünen Gewändern.

Was an diesem Tag gefeiert wird, steht in der Bibel. Drei Evangelisten – Markus, Matthäus und Lukas – berichten von der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes den Täufer. Auch der Evangelist Johannes nimmt Bezug darauf, allerdings ohne Schilderung der Taufe selbst. Bei Lukas und Markus wird das Geschehen sehr knapp geschildert, Matthäus berichtet etwas ausführlicher: Jesus kommt zu Johannes an den Jordan, um sich taufen zu lassen. Allen drei Überlieferungen gemeinsam ist neben der Taufe durch Johannes der Zuspruch Gottes: Der Himmel tut sich auf, der Heilige Geist kommt in Gestalt einer Taube auf Jesus herab, eine Stimme aus dem Himmel nennt ihn "geliebten Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe".

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Sehr neu ist das katholische Fest Taufe des Herrn, weil es erst im 20. Jahrhundert und in seiner heutigen Form erst seit 1970 im liturgischen Kalender explizit verankert ist. 1955 von Papst Pius XII. zum Gedenktag erhoben, ändert sich das schon 1960 wieder. Papst Johannes XXIII. gestaltet das Kirchenjahr noch einmal um; er schafft viele Oktaven ab, achttägige "Festwochen", darunter auch die von Epiphanie. Die Taufe des Herrn, die am nun wegfallenden Oktavtag gefeiert wurde, wird von ihm zum Festtag zweiter Ordnung erhoben. Die heutige Situation gilt seit Inkrafttreten der Neuordnung des Kirchenjahres im Zuge der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum. Seitdem endet auch die Weihnachtszeit mit der Taufe des Herrn und nicht mehr mit Mariä Lichtmess am 2. Februar."

Quelle Text: https://www.katholisch.de/artikel/24167-taufe-des-herrn-neues-fest-mit-alter-tradition

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