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Gelungene Unterhaltung im Frammersbacher Pfarrsaal – Viel gab es wieder zu lachen beim Pfarreifasching am Abend des Faschingssonntages. Gleich zu Beginn versetzte Rainer Keßler die Gäste nicht nur mit dem mit dem Spiel „Aramsamsam“ in die Kindergartenzeit zurück. Etliche unterhaltsame Sketche würzten das unterhaltsame Programm.

Die Ministranten beleuchteten, wie der Mensch im Zeitalter von zunehmender digitaler Vernetzung mehr und mehr gläserner wird und sogar das Bestellen einer Pizza sich als Gesundheitsrisiko erweist. Dieses, aber auch die rätselhafte Wanderung eines Kaugummis, sowie den umweltfreundlichen Wunsch nach der erneuten Befüllung einer Bananenschale beim Obsthändler meisterten sie mit schauspielerischer Bravour.
Eine Ehefrau machte sich Gedanken, was ihr Mann mit einer neuen Flamme alles teilen würde, wenn sie nicht mehr wäre.
Die Lügendetektor-App auf dem Handy war zwar ein schönes Spielzeug, deckte aber ungeahnte Abgründe auf.
Nur Gesten und keine Worte brauchte der Sketch mit Annäherungsversuchen im Kino und einem schwer verliebten Paar, um die Zuschauer auf Beste zu unterhalten.

Musikalisch, tänzerisch und anschaulich lockerte die Seniorentanzgruppe das Programm mit dem Thema rund ums Küssen auf.
Anne und Franz gaben dem Prinzenpaar, passend zu den Kostümen, eine gelungene Barocktanzstunde.
Rainer Keßler führte nicht nur durch das Programm, sondern stieg auch selbst in die Bütt. Dabei suchte er nach neuen Herausforderungen, um aus seinem Tief herauszukommen. Aber weder ein Engagement als Politiker, noch als Pfarrer oder Musiker waren zufriedenstellend, schoss er doch meist über das Ziel hinaus.
Den letzten Auftritt vor der Pause hatten wie immer Petrus und Paulus, die sich nicht nur über Käfer und Wanzen ihre Gedanken machten, sondern auch das Zeitgeschehen und die Kirche unter die Lupe nahmen.
Auch Abnehm-Tipps für Pfr. Albert hatten sie parat.

Im zweiten Teil war der Auftritt der Ghostbusters in ihren Ganzkörperkostümen ein echter Schmaus für Augen und Ohren.
Nachdem ein Neuling in der Bütt in lustiger Manier und gewöhnungsbedürftigem Dialekt Begebenheiten aus seinem Heimatdorf erzählte, erfreute die Gus Backus Revival Band musikalisch und schauspielerisch mit Liedern vom Mann im Mond oder dem alten Häuptling der Indianer.
Rainer Keßler mit seiner Gitarre malte sich in seinem „Kirchenlied“ aus, wie denn die Kirche wieder attraktiver werden könnte. Da kamen Vorschläge wie eine eventuelle Umgestaltung der Kirche zum Kino, zum Tennisplatz, oder gar zum Kletterpark mit Bungee-Jumping.

Wer kennt den heute noch eine Schreibmaschine? So ein altertümliches Gerät, bei dem das F hängt, brachte einen jungen Mechaniker fast zur Verzweiflung.
Auch wenn Pfr. Albert keinen eigenen Vortrag zum Programm beitrug – in „Schlag den Pfarrer“ wurde er doch auf die Bühne geholt. In drei Spielen musste er sich gegen Petra Bigge beweisen, die aber wenig Chancen gegen den Pfarrer hatte.
Im letzten Sketch scheiterte ein Hausmann kläglich daran, den Staubsauger in Gang zu bringen, bevor alle Mitwirkenden zum Abschluss des sehr gelungenen Abends noch einmal auf die Bühne kamen.

Schön war’s!

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