logo PG effata

Unter diesem Thema begaben wir uns am 13. Oktober beim Familiengottesdienst zum EFFATA-Tag in Habichsthal auf eine Schöpfungsreise.

Gottes Schöpfung – und was können wir daraus machen? Wir können über Gottes Schöpfung staunen und uns darüber freuen.
Gottes Schöpfung ist nicht abgeschlossen. Gott fordert uns auf, ja, er traut uns zu, dass wir Schöpfung gestalten und selbst schöpferisch tätig werden.

Anhand der Schöpfungsgeschichte wurden verschiedene Dinge näher beleuchtet und passende Beispiele nach vorne gebracht. Das Licht - Licht kann uns die Dunkelheit erhellen, uns helfen, den Weg zu finden, wärmen oder eine gemütliche Atmosphäre verbreiten. Dafür standen eine Taschenlampe, eine Kerze, Streichhölzer und eine Glühbirne. Das Wasser – Wir brauchen es zum Trinken und zum Kochen. Mit Wasser kann man sich waschen, Kleidung und Geschirr reinigen, die Pflanzen bewässern, und mit der Kraft des Wassers Strom erzeugen. Wasser brauchen wir zum Leben. Als Beispiele dienten ein Waschlappen, eine Gießkanne und eine Flasche Sprudel. Die Pflanzen – Auch Pflanzen brauchen wir zum Leben. Sie dienen der Nahrung, der Reinhaltung der Luft oder sie erfreuen uns ganz einfach mit ihrer Schönheit. Aus Getreide wird Brot gebacken, aus Früchten Marmelade gekocht oder Kuchen gebacken, Gemüse und Salat bringen uns Vitamine. Holz dient der Herstellung von Möbeln und mehr und ohne Pflanzen gäbe es auch kein Papier. Davon zeugten ein Brot, ein Stück Holz, ein Glas Marmelade, Bücher und allerlei aus Papier. Die Tiere – auch sie sind uns von Nutzen. Ob wir auf Pferden reiten oder einfach unsere Haustiere streicheln, sie vermitteln uns Nähe und Freundschaft. Ohne Tiere gäbe es keine Wolle, keinen Pelz und kein Leder. Es gäbe keine Milch, keinen Käse, keine Wurst und kein Fleisch. Ein Schuh, eine Wurst, Pelzhandschuhe und Käse wurden nach vorne gebracht. Die Menschen – Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Frau. Es ist gut, dass Menschen nicht alleine sind. In der Ehe und in der Familie, im Freundeskreis und im Beruf, in der Schule und im Kindergarten, im Verein und in der Gemeinde kann jeder und jede Einzelne zu einem gelingenden Leben beitragen. Menschen sind füreinander geschaffen. Jeder kann mit seinen Gaben anderen helfen und anhand der Gaben anderer Unterstützung erhalten. So hat sich Gott den Menschen gedacht.

Leben wir nach diesem Plan? Oft gehen wir mit der Erde und damit mit Gottes Schöpfung anders um – nicht so, wie es uns gut tut. Wir schauen oft nur auf unseren Vorteil: Umweltverschmutzung und Klimawandel, Abbau von Ressourcen und Missachtung des Tierwohles, Ausbeutung und Kriege sprechen da eine deutliche Sprache. Das muss anders werden. In den Fürbitten baten wir deshalb um Weisheit und genügend Umsicht, um die Schöpfung zu achten und die Erde zu pflegen. Auch baten wir um die Beharrlichkeit, sich gegen Verschwendung und Ausbeutung zu stellen und um Respekt und Toleranz, besonders auch in unseren Konfessionen.

Gott hat diese Erde erschaffen und sie uns Menschen anvertraut. Gottes Werke sind groß und reich sind seine Gaben. Die Erde gibt uns alles, was wir brauchen, aber wir bekommen nicht alles in den Schoß gelegt. Immer müssen wir das Unsere dazu tun. Es liegt an uns, aus der Erde einen Lebensraum zu schaffen, in dem alle gut und friedlich miteinander leben können.

­