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Einen vollkommen neuen Eindruck erlebten die Frammersbacher bei der Öffnung des 16. Adventsfensters in Frammersbach. Auf der Terrasse des ehemaligen Gasthauses „Schönblick“ drängten sich ca. 150 Personen dicht an dicht, um Gast sein zu dürfen, wenn sich das Adventsfenster bei den Asylbewerbern, die hier wohnen, in Frammersbach öffnete. Marion Amrhein als „Herbergsmutter“ begrüßte die Gäste und nahm das wandernde Adventslicht von der Gastgeberin des Vortags in Empfang. Die Geschichte des Adventsengels, der den gestressten Menschen das Lächeln und die Freude in der Adventszeit brachte, wurde sowohl in deutsch, als auch in ukrainisch und persisch vorgetragen, so dass sie auch von den Asylbewerbern aus der Ukraine und dem Iran, die in Frammersbach untergekommen sind, verstanden wurde. Dazwischen sangen die ukrainischen Gäste auch noch ein Weihnachtslied in ihrer Heimatsprache. Nach einem kurzen Schlussgedanken bedankte sich Frau Bigge als Ansprechpartnerin des heutigen Abends und lud gleichzeitig ein zum Adventsfenster am Mittwoch Abend im Rorate-Gottesdienst.

Anschließend gab es noch einen regen Austausch bei – von den Frauen der Asylbewerber gebackenen – Plätzchen sowie Tee und Glühwein. Die Asylbewerber fühlen sich nicht nur durch diesen besonderen Abend in Frammersbach mittlerweile sehr gut angenommen und integriert.

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