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Adventszeit – Endzeit – Adventszeit – Endzeit - so lautete das Thema des ersten Dunkelgottesdienstes der Pfadfinder vom Stamm Roncalli Partenstein. Mit diesem Gottesdienst hat das Vorbereitungsteam ein langjähriges Vorhaben umgesetzt. Schon länger wollten die Pfadfinder einen Gottesdienst im Dunkeln feiern, fanden jedoch nie den richtigen Zeitpunkt dafür. Im Jubiläumsjahr war es nun soweit, den Wunsch vieler Mitglieder im Advent umzusetzen.

Zuerst denkt man bei dem Thema Advent sicherlich an etwas Besinnliches und an eine gewisse Wohlfühlatmosphäre – Kerzenlicht, Feuer, Wärme, Plätzchenduft.
Als uns unser Kurat jedoch den Ausschnitt aus der Endzeitrede im Lukasevangelium vorgelesen hat, war dem Vorbereitungsteam schnell klar, dass es sich um das Gegenteil handelt.

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

Gemäß diesen Zeilen sollte das Intro „Schöpfung“ von E Nomine mit dem Gewitter und dem Schöpfungstext für den richtigen Einstieg sorgen. Blitz und Donner waren auch der Ideengeber zum Werbeplakat für den Dunkelgottesdienst.

Auf der Suche nach weiteren Liedtexten zum Thema stieß das Vorbereitungsteam auf das recht aktuelle Lied „Endzeitstimmung“ von den Fantastischen Vier. Einzelne Textpassagen aus dem Song wurden mit den Fürbitten verknüpft.

Im Evangeliumstext ist aber auch von Hoffnung die Rede.

Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.

Der bekannte Redetext von Nelson Mandela wurde für passend befunden und nach dem Friedensgruß rezitiert. „Die Geschichte vom kleinen Licht“ trug in leicht gekürzter Form nach der Kommunion dazu bei, doch noch etwas Besinnliches und Hoffnungsvolles den Besuchern mit auf dem Weg zu geben.

Um für die Texte mit unterschiedlichen Lichtquellen die richtige Atmosphäre zu erzeugen, hat sich das Vorbereitungsteam einen Abend Zeit genommen, die unterschiedlichsten Möglichkeiten auszuprobieren und festzulegen.

Wie immer war es schwierig, professionelle Musiker zu finden, die Zeit haben, einen Gottesdienst musikalisch zu umrahmen, was aber letztendlich doch gelungen ist.

Bedanken möchten wir uns bei Pfarrer Bernard Albert, der wie immer sich auf unsere außergewöhnlichen Ideen eingelassen und den Gottesdienst in unserem Sinne zelebriert hat.

Leider waren am ersten Advent viele Pfadfinder aus Partenstein verhindert. Um so mehr hat es uns gefreut, dass zahlreiche Pfadfinder aus den anderen Stämmen Sackenbach und Sendelbach nach Partenstein gekommen sind.

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