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Zu dieser Reise trafen sich die Teilnehmer am 9. Mai um 14:00 Uhr an der Freisportanlage. Ziel war die neue Kapelle auf der Hofhöhe. Die einzelnen Episoden aus dem Buch Tobit wurden an den verschiedenen Stationen immer wieder mit Puppen dargestellt.

Mit Tobias  machten wir uns auf die Reise und lernten schon bei der ersten Station, dass Unterwegssein etwas Wunderbares ist. Auch wir  überlegten, was uns persönlich denn zum Aufbruch bewege.

Der blinde Tobit und seine Frau Hannah schickten ihren Sohn Tobias auf eine weite und gefährliche Reise. Da dieser nicht alleine gehen wollte, suchte er nach einem Gefährten. Tobias ahnte nicht, dass der Mann, der ihm seine Begleitung anbot, ein Engel, ein Bote Gottes  war.
Wie er können auch wir die Liebe Gottes erfahren, denn Gott schickt auch uns  Boten, Helfer und Ratgeber..

Der große Fisch, der bei der Begegnung am Fluss Tobias zu packen versucht, macht diesem Angst. Doch sein Begleiter ermutigt ihn, den Fisch zu überwältigen. Bevor die beiden den Fisch verspeisen, sollte Tobias dem Fisch noch Galle, Herz und Leber als spätere Heilmittel entnehmen.
Hier dachten wir über unsere eigenen Ängste nach und machten uns unsere persönlichen Stärken bewusst.

In der Stadt angekommen traf Tobias Sara und beide verliebten sich ineinander. Sara war von einem Dämon besessen und es war gefährlich, sie zu heiraten. Auch hier wusste der Engel Rat und gebot Tobias, das Herz und die Leber des Fisches vor der Hochzeit zu verbrennen.
Somit war der Dämon gebannt.
An dieser Stelle  überlegten wir, was wir dem Brautpaar alles wünschen möchten.

Mit Sara traten die beiden anschließend die Rückreise an. Der Gefährte riet Tobias, die Augen seines blinden Vaters mit der Fischgalle zu salben. Dieser tat es und Tobit konnte daraufhin wieder sehen. Als Tobit den Begleiter seines Sohnes entlohnen wollte gab dieser sich als Engel Rafael zu erkennen.

Mittlerweile waren wir an der Kapelle angekommen. Hier beschlossen wir unsere Reise mit einer letzten Station, wo wir über Engel nachdachten, die weder Flügel noch ein langes Gewand brauchten, sondern als ganz normale Gefährten uns zu Seite stehen. Jeder durfte sich als Erinnerung an diesen schönen Gang eine Karte mit dem Text: „Manchmal möchte ich dein Engel sein..." von Christa Spilling-Nöker mitnehmen.

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