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24 Jahre hat die Regenbogenband in Partenstein einen musikalischen Bogen von Kirche zu Kirche gespannt. Am Samstag, 18. März begleitete die Band ein letztes Mal den Gottesdienst - ihren Abschiedsgottesdienst.

Die Band, die 1993 aus einer kleinen Flöten- und Gitarrengruppe entstanden ist, machte ihre Anfänge in der musikalischen Begleitung von Gottesdiensten. Später kamen dann Gesangstimmen und andere Instrumente hinzu und die Gruppe nannte sich fortan „Regenbogenband“
24 Jahre haben sie unzähliche Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Erstkommunion- und Konfirmationsfeiern, den Weltgebetstag der Frauen, Kinderkrippenfeiern u. vieles mehr mit Musik und Gesang begleitet.
Darin und in unvergesslichen Konzerten zeigten sie immer wieder  ihr Können und ihr großes Repertoire. 

Nun haben sie am Samstag, 18. März 2017 in der gut besuchten Vorabendmesse ihren musikalischen Abschied genommen. Ein letztes Mal erfreute die Band mit Liedern wie „Welcome to God“, „Hewenu shalom alechem“, „Symbolum“, „Menschenfischer“ oder auch den „Heilig Blues“ jung und alt.

In früherer Zeit war der Regenbogen für die Menschen ein Symbol des Friedens und der Harmonie. Sie brachten damit Gott in Verbindung, der will, dass alle Lebewesen in Frieden miteinander leben und gedeihen.
So erzählte die Band in einer Geschichte aus Indien, der Geschichte vom Regenbogen, vom Wettstreit und den Eifersüchteleien der Farben untereinander.
Jede wollte die Beste sein. Doch letztendlich mussten sie einsehen, dass zwar jede Farbe ihre individuellen Gaben hat, aber jede nur gemeinsam mit den anderen eine große Strahlkraft erzeugen kann. 

Pfr. Albert deute diese Geschichte:
So närrisch kann es unter uns zugehen. Jeder will der Erste, Beste und Wichtigste sein. Dabei hat jede und jeder von uns seine eigene, nur für ihn passende Berufung. Denn Gott führt die Menschen individuell.
Das macht uns so einzigartig. Aber: Unsere Berufungen ergänzen sich gegenseitig. Zusammen - jede und jeder an dem für ihn passenden Platz - können wir als Gemeinschaft Großes vollbringen.
So werden unsere Talente fruchtbar für viele.
Die verschiedenen Farben spielten auch bei den Fürbitten eine Rolle.

 Im Anschluss an den Gottesdienst verabschiedete sich die Regenbogenband noch mit vier Liedern.

Sie fragten „Hast du heute schon gelacht?“ und hatten sogar einen individuellen Text zum Lied „Nehmt Abschied“. Ganz am Ende durften die Irischen Segenswünsche „ Möge die Straße“ natürlich nicht fehlen. 

Ein herzliches Danke der Regenbogenband für die vielen schönen Jahre, die ihr uns mit Musik und Gesang erfreut und so manchen musikalischen Bogen gespannt habt.
Gerne haben wir mit euch zahlreiche Gottesdienste in verschiedenen Formen gefeiert In manchmal flotten, manchmal besinnlichen Liedern habt ihr uns immer wieder aufs Neue begeistert.

 Die Regenbogenband - sie wird uns fehlen. Danke für die schöne Zeit!

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